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Twilight: Fantasien der Nacht

von Maggie Shayne

Erscheinungsdatum: Oktober 2007
Verlag: Mira-Taschenbuch
Ausgabe: Taschenbuch 320 Seiten
Preis: EUR 7.95


Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Preis/Leistung
3100001

Nette Unterhaltung ohne viel Tiefgang. Kein Vergleich zu J. R. Ward oder Lara Adrian.

    

Der Vampir Eric Marquand führt ein einsames Leben.

Nunmehr 200 Jahre nachdem er zum Vampir gemacht wurde, droht ihm die Entdeckung durch ein Spezialteam des CIA. Die hübsche Tamara Dey ist ausgerechnet die angenommene Tochter des Untersuchungsleiters Daniel St. Claire, der sein Leben der Suche nach Vampiren verschrieben hat. Tamara wird jede Nacht von seltsamen Alpträumen geplagt, in denen sie nach ihrem Retter ruft. Sie weiß nicht, dass es Eric ist, nachdem sie sich unterbewusst sehnt. Tamara ist nämlich eine direkte Nachfahrin des legendären Graf Dracula und damit prädestiniert, sich mit einem Vampir zu verbinden. Eines schönen Wintertages dann begegnen sich die beiden beim Eislaufen und sofort merken sie die unwiderstehliche gegenseitige Anziehungskraft. Ganz langsam weiht Eric Tamara in seine Welt ein und nach anfänglichem Zögern verfällt sie ihm vollkommen. Doch bald kommt es zu dramatischen Ereignissen, Tamaras Vormund Daniel wird bei seiner Suche nach dem Vampir immer skrupelloser und als er Hilfe durch seinen besten Freund Curtis bekommt, gerät Eric wirklich in Gefahr. Bald erfährt Tamara, dass Eric derjenige ist, den sie suchen und er kann sein Geheimnis nicht länger für sich behalten. Nun ist Tamara hin und hergerissen zwischen ihrem Ziehvater und Eric. Sie will nicht glauben, dass Daniel so grausam sein kann, doch bald richten sich die Aggressionen auch gegen sie selbst und Tamara muss mit Eric zusammen ihre beiden Leben verteidigen.

Fantasien der Nacht ist ein ganz klassischer Liebesroman

mit ein bisschen Vampirzugabe. All das Düstere, mächtige und erotische was wir z. B. von J.R. Ward oder Lara Adrian kennen, gibt es hier nicht. Eric ist - bis auf dass er ein Vampir ist - ein ganz normaler, ruhiger und intellektueller Mann, der alleine in einem großen Haus wohnt. Er ist unsicher, zaghaft und manchmal leicht verwirrt, hat man den Eindruck. Tamara ist intelligent, wissbegierig und pfiffig. Sie ist natürlich auch eine sensible und gefühlsbetonte Frau, die sich nach einer Schulter zum Anlehnen sehnt. Unter diesen Voraussetzungen passen die beiden Hauptcharaktere auch gut zusammen. Das ganze hätte auch eine mehr oder weniger schöne und gelungene Story werden können, hätte sich die Autorin nicht dazu hinreißen lassen, eine Nebenhandlung zu erfinden, die mehr Spannung reinbringen sollte. All die Abschnitte über die CIA, Daniel St. Claire und den erschreckend grausamen Curtis sind nervig und unglaubwürdig. Erst ist Curtis in Tamara verliebt, dann hasst er sie auf einmal. Das Gewaltpotential des Buches, das durchweg eher niedrig gehalten ist, steigt plötzlich unkontrolliert an und verwirrt den Leser, der sich auf Ruhe und Romantik eingestellt hat. Eric ist ja wohl der pazifistischste Vampir, von dem ich je gelesen habe, ich würde ihn sogar fast als passiv bezeichnen. Trotz allem ist er nicht unsympathisch und das relativ dünne Buch liest sich recht schnell. Die Liebesszenen sind etwas verschnulzt und die Sprache der Charakter teilweise überaltmodisch und gestelzt. Nach einem erfrischenden Auftakt fällt die Story im Laufe des Buches leider immer mehr ab und gegen Ende kommt es dann urplötzlich zum Showdown. Insgesamt ein eher blasser Vertreter des Paranormalen Genre aber mit Reiz für Fans von klassischen Love-Storys und weichgespülten Dialogen.

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