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Sci-Fi: Sternenjagd

von Linnea Sinclair

Erscheinungsdatum: April 2013
Verlag: Egmont-Lyx
Ausgabe: 480 Seiten, Taschenbuch
Preis: EUR 9.99


Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Preis/Leistung
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Trilby Elliot ist Kapitän auf ihrem eigenen,

zugegeben etwas veralteten, Frachtraumschiff. Zusammen mit dem Droiden Dezi versucht sie sich mit wenigen Aufträgen durchs Leben zu schlagen.
Eines Tages bekommt Trilby auf einem unwirtlichen Planeten den Absturz eines feindlichen Raumgleiters mit, doch zusätzlich zu verkäuflichen Ersatzteilen bekommt sie auch einen verletzten Piloten: einen attraktiven Mann. Trilby nimmt ihn mit auf ihr Schiff, doch unmöglich kann sie wissen, wer ihr Gast wirklich ist. Er stellt sich ihr als Rhis Vanur vor und drängt Trilby, ihre Route zu ändern, denn er verfolgt ganz eigenen Pläne...

Was für ein Überraschungs-Hit!

Bereits nach den ersten 50 Seiten war ich hochgradig in den faszinierenden Sog dieses Romans geraten und konnte/wollte überhaupt nicht mehr aufhören zu lesen!
Sternenjagd ist eine Science Fiction Oper, ein rasantes Abenteuer, aber vor allem eine wunderbar romantische Liebesgeschichte. Linnea Sinclairs Schreibstil ist sehr angenehm, wechselt in der neutralen Perspektive immer zwischen Trilby und Rhis und bleibt treffend, unaufdringlich und erfindungsreich bis zum Schluss. In lebensechten Dialogen bringt die Autorin ihre Figuren dem Leser nah, kann Stimmungen einfangen und vor allem: ÜBERMITTELN. Ein absolutes Highlight dieses Buches ist der sprichwörtliche Funke, der überspringt.

Wenn man sich auf einen Sci-Fi Roman einlässt, bekommt man auch immer Wortschöpfungen, technische Details, "spaciges" Vokabular und eine neue Weltordnung, an die man sich gewöhnen muss. Hier gelingt dies alles auf interessante, nicht zu komplexe Weise und erzählt eine spannende Geschichte um eine Verschwörung, in die Trilby und Rhis hineingeraten. Für mich hätte es ruhig ein wenig mehr Aliens und fremdartigere Lebensformen als die Sko geben können, aber allein die Zafharischen Sprachfetzen fand ich schon faszinierend.
Nun trifft der dominante, smarte und das Herrschen gewohnte Rhis auf die intelligente, unabhängige und freche Trilby und gemeinsam entzünden sie ein Feuerwerk an Emotionen. Und damit meine ich keine ausgedehnten Liebesszenen, sondern ergreifende Auseinandersetzungen, Situationen, in denen diese beiden durch Taten zueinander finden. Bereits nach kurzer Zeit merkt man, dass die galaktische Verschwörungs-Story um die Liebesgeschichte herum erzählt wird, aber das war für mich in Ordnung. Sie bietet den beiden Hauptcharakteren einmalige Gelegenheiten, ihre Rollen zu spielen. Natürlich bringt die Verheimlichung von Rhis' wahrer Identität ein bekanntes, aber dennoch prickelndes Motiv in die Geschichte. Ich konnte es weiß Gott kaum erwarten, dass der Moment kommt, wo Trilby die Wahrheit über ihn erfährt. Überhaupt hatte ich mich ab Mitte des Romans unsterblich in Rhis verliebt, in seine zärtliche, aufopferungsvolle Seite, in seinen unerschütterlichen Stolz, sein Pflichtgefühl, seine Treue und Loyalität. So viele Liebesomane habe ich nun schon gelesen, so viele Szenen, so oft die gleichen Worte. Und bei Linnea Sinclair schaffen es einige wenige nahe gehende Dialoge, dass ich mit entrücktem Gesichtsausdruck vor dem Buch sitze und denke "hach...ich will auch..."
Glaubt mir, das Ende ist einfach nur...wunderschön.

Sternenjagd ist nicht der Beginn einer Serie, sondern ein in sich geschlossener Einzeltitel. Nichtsdestotrotz hoffe ich auf weitere Veröffentlichungen der Autorin, denn das war mal wieder eines dieser Bücher, die mir zeigen, warum ich dieses Genre so liebe. Ach ja und lieber Rhis: YAV CHERON.

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Cerise, Schweinfurt, 05. Juli 2013, 17:26