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...oder lieber Romantasy?

Shadowblade: Shadow City

von Diana Pharaoh Francis

Erscheinungsdatum: September 2011
Verlag: Pocket Books
Ausgabe: 388 Seiten, ebook
Preis: EUR 4.43


Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Preis/Leistung
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Die Serie bekommt einen Ehrenplatz.

    

Um Horngate zu retten, hatte Giselle

ihre Shadowblade Max dem mächtigen Halbgott "verkauft", der in einer Höhle unter dem Anwesen haust. Der von Max so genannte "Scooter" bringt ihr zuerst bei, mittels ihren magischen Fähigkeiten durch den Abyss zu reisen, einer Nebendimension, die verschiedene Welten miteinander verbindet. Sein Ziel ist, Max in sein Heimatland Chadaré zu bringen, wo sie ihm helfen soll, sein Leben zu retten. Scooters Feinde haben ihm wichtige Körperteile gestohlen und ihn damit sehr geschwächt, wenn nicht gar dem Tode geweiht. Max verspricht alles zu tun, um ihm zu helfen und nimmt in dieser fremdartigen Welt den Kampf mit magischen Kreaturen auf.

Unterdessen wird Alexander von Sehnsucht nach Max fast zerfressen und kann es kaum glauben, dass jetzt auch noch eine große Bedrohung auf Horngate zukommt. Eine Furie, eine zerstörerische Kreatur, ist kurz vor der "Geburt", und sie droht, Horngate in ihrem allumfassenden Zorn zu vernichten. Alexander weiß, dass sie kaum alleine mit diesem Wesen fertig werden können, also muss er Hilfe holen...

Es gibt wirklich nichts,

was mir an diesem Buch gefehlt hat: Shadow City ist ein großartiges, magisches Abenteuer mit tollen Helden und mitreißenden Kampfszenen.
Anfangs kam ich nicht so gut damit zurecht, dass es über weite Teile des Romans zwei komplett getrennte Schauplätze gibt. Da hat es nun schon so lange gedauert, bis Max und Alexander sich zusammengerauft haben, und dann bringt die Geschichte sie räumlich auseinander. Die Reise nach Chadaré ist jedoch so spannend und fantasievoll ausgeschmückt, dass ich bald völlig davon eingenommen war. Der Schreibstil von Frau Francis ist eine beachtliche Mischung aus schwärmerischen, originellen und bunten Details und den saloppen, manchmal derben Dialogen der Hauptcharaktere. In einer Welt voller unbekannter Wesen, Dimensionsreisen und magischen Kräften, erdet sich alles durch die flippige Umgangssprache und den Witz der Figuren - das ist richtig gut gelungen!

Es ist schwer, diese Serie noch zur Urban Fantasy zu zählen, da sie auf weiten Strecken Elemente der klassischen Fantasy einstreut und sich nicht um moderne Strukturen schert. Am ehesten vergleichbar mit dem World Building von Ilona Andrews bei Kate Daniels oder October Daye von Seanan McGuire. Für Fans von eher an Krimis angelehnte Urban Fantasy wie z.B. von Carrie Vaughn oder Anita Blake mag die Reihe um die Shadowblade Max zu "abgehoben" sein. Die Autorin spielt gerne mit Wortschöpfungen, ungewöhnlichen magischen Effekten und emotionalen Reaktionen ihrer Charaktere. Nach wie vor ist Max eine schwierige, sture und extrem kraftvolle Person, mit der sich die Zusammenarbeit nicht leicht gestaltet. Alexander hat es dennoch geschafft, einen Platz in ihrem Herzen zu erobern, und ich liebe es, wie diese Verbindung mit jedem Treffen, jeder Unterhaltung und jeder Berührung wächst.

Durch die Trennung der Schauplätze entsteht ein Spannungsbogen, der später auf fantastische Art aufgelöst wird, da hätte mich keine Atombombenexplosion vom Lesen abhalten können :-)
Sehr angenehm finde ich auch, dass diese Serie tatsächlich mit jedem Band nahtlos fortgesetzt wird, ohne zu viele Rückblicke und ohne neue Fokus auf neue Hauptcharaktere oder eine andere Romanze. Max und Alexander und all die anderen Figuren aus Horngate haben genug Potential um es durch mehrere Abenteuer zu schaffen ohne langweilig zu werden. Für mich weiterhin ein Highlight des Genres!

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