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Blutspiel

von Kim Harrison

Erscheinungsdatum: November 2007
Verlag: Heyne
Ausgabe: Taschenbuch, Großformat, 636 Seiten
Preis: EUR 13,00
ISBN: 9783453433045


Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Preis/Leistung
** ** * * **

Solide Urban Fantasy mit einer tollen, quirligen Heldin und vielen Paranormalen Elementen!

Die Handlung des

zweiten Bandes schließt sich direkt an den ersten Band an. Rachel ist mal wieder in Geldnöten und hat einen Auftrag für die Tiermenschen angenommen, bei dem sie ein angeblich gestohlenes Maskottchen zurückbringen soll. Der Deal platzt aber und zusätzlich wird Rachel noch vom Polizeiagenten Glenn zum Hauptquartier des FIB geschleppt. Dort erfährt sie, dass sie mal wieder als Ermittlerin in einem Serienmordfall einspringen soll. Seit einiger Zeit treibt der sogenannte Hexenjäger sein Unwesen, der brutale Morde an Kraftlinienhexen verübt. Rachel kann ihre Wut kaum zähmen, als sie herausfindet, dass sämtliche Hexen vor ihrem Tod mit Trent Kalamack gesprochen hatten. Jener skrupellose Geschäftsmann, der Rachel damals in der Nerzgestalt bei Rattenkämpfen eingesetzt hatte und sich an ihrem Leid ergötzte. Jetzt ist Rachel nicht mehr von ihrem Plan abzubringen, Trent als Mörder zu entlarven. Ihre Vampirfreunden Ivy rät ihr dringend davon ab, und es kommt zu einigen Schwierigkeiten zwischen den beiden. Jetzt, da Rachel das Dämonenmal empfangen hat, ist sie für Vampire besonders attraktiv, und der Drang, sie an sich zu binden, wird für Ivy immer stärker. Daher müssen die beiden Freundinnen etwas Abstand zueinander einhalten. Während Rachel nach Hinweisen auf Trents Schuld fahndet, kommt der Dämon wieder ins Spiel, der damals beinahe Rachels Tod bedeutet hätte. Ihr Freund Nick ist geradezu erpicht darauf, den Dämon nach wichtigen, magischen Dingen zu fragen. Das ist ein gefährliches Spiel, doch im Zuge der Ermittlungen muss Rachel mehrere Male seinen Hilfe in Anspruch nehmen, auch wenn das immer eine Gegenleistung bedeutet. Bald wird klar, dass der Fall komplizierter ist als gedacht. Nachdem Rachel durch Kraftlinienmagie herausfindet, wer Trent Kalamack wirklich ist, und dass es eine Leiche auf seinem Grundstück gibt, kann jedoch trotzdem keiner beweisen, dass er der Täter ist. Die Lage spitzt sich immer mehr zu, und Rachel sieht nur einen Ausweg: sie muss den Dämon fragen, wer der Täter ist und dafür eine entsprechend hohe Gegenleistung bieten.

Blutspiel ist nicht

nur ein würdiger Nachfolger des ersten Bandes, er übertrifft ihn meiner Meinung noch in puncto Spannung und Originalität. Wichtig ist zu sagen, dass es absolut wenig Sinn macht, den zweiten Band zu lesen, ohne den ersten zu kennen. Es gibt zwar Rückblicke und Erklärungen, aber es fehlt deutlich an Vorwissen, wenn man den ersten nicht gelesen hat. Dementsprechend wendet die Autorin wenig Zeit auf, um die bekannten Charaktere näher zu erläutern, sondern es geht ruck zuck zur Handlung weiter. Und die ist spannend, turbulent und gespickt von interessanten, seltsamen und geheimnisvollen Kreaturen. Kim Harrison verfolgt weiter ihren detailreichen, lockeren Stil, der sehr seitenfüllend ist. Daher auch 636 Seiten. Ab und zu könnte man etwas abkürzen, aber so wird viel Wert auf Atmosphäre gelegt und der Leser kann sich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen. Am Ende des Buches sind übrigens zwei Special, ein Interview mit Kim Harrison und eine Leseprobe. Die Ich-Perspektive wird hier nach wie vor sehr gut umgesetzt und Rachel ist ein vielschichtiger Charakter mit Esprit und einer manchmal nervigen Sturköpfigkeit. Die Krimihandlung ist nicht allzu blutig, aber geht ordentlich vorwärts und bietet tolle Überraschungen, vor allem am Ende. Alle Personen, die Kim Harrison vorstellt, sind darauf ausgelegt, auch in den späteren Bänden wieder zu erscheinen, und sie gibt sich viel Mühe, auch die weniger wichtigen Charaktere vorzustellen. Es gibt so gut wie keine Klischees oder Stereotypen, jeder hat seine Eigenheiten und handelt mehr oder weniger unvorhersehbar. Leider wird auch ein wenig mit Liebesgeschichte gegeizt. Rachel ist ja mittlerweile mit Nick liiert, doch ihre Beziehung wird sehr im Hintergrund gehalten und ist später dann auch etwas belastet. Insgesamt ist das Buch sehr lesenswert, eine sehr ausgewogene Urban Fantasy. Es reißt einen nicht vom Hocker, so wie mich zum Beispiel zuvor Verführung der Nacht von Jeanne C. Stein vom Hocker gehauen hat. Es ist auch keine prickelnde Love Story wie bei Black Dagger. Die Serie hat ihren ganz eigenen, anfangs recht zurückhaltenden Charme. Doch es lohnt sich, die vielen Seiten durchzuhalten.

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