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Psi-Gestaltwandler: Geheimnisvolle Berührung

von Nalini Singh

Erscheinungsdatum: Juni 2013
Verlag: Egmont-Lyx
Ausgabe: kartoniert mit Klappe, 400 Seiten
Preis: EUR 9.99


Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Preis/Leistung
3221202

Solide Romantasy.

    

Endlich hat Kaleb Krychek es geschafft:

er hat seine Sahara wiedergefunden. Gerettet aus langjähriger brutaler Gefangenschaft, ist sie nur noch ein Schatten ihrer selbst. Sie kann sich an vieles nicht mehr erinnern und ihre großen Kräfte schlummern unter einer Decke des Wahnsinns.

Kaleb bringt sie auf sein Anwesen und nimmt sich viel Zeit, ihre Lebensgeister wieder zu erwecken. Während dessen spitzt sich der Konflikt zwischen den Makellosen Medialen und dem Rest der Welt zu: mit skrupellosen Mitteln versucht die extreme Splittergruppe ihre Ziele durchzusetzen. Doch mit Kalebs außergewöhnlichen Kräften kann er theoretisch das Medialnetz übernehmen und die Kontrolle darüber erlangen. Sein einziger Anker ist Sahara...

Natürlich ist dieses Buch gut.

Es ist die intensive, mitreißende Liebesgeschichte zwischen dem verschlossenen, kühlen Kaleb und der gebrochenen, aber dennoch innerlich starken Sahara. Zwei Mediale treffen aufeinander, und obwohl sie in einer gefühlskalten Welt aufgewachsen sind, herrscht zwischen ihnen ein unleugbares Verlangen und bald auch mehr.

Ich mochte wie immer Nalini Singhs adjektivreichen, poetischen Schreibstil, der fast keine emotionalen Details auslässt und seine Charaktere bis aufs letzte Hemd "auszieht". Fast völlig konzentriert sie sich auf ihre beiden Helden, gibt ihnen unzählige tiefgreifende Dialoge und Rückblicke in eine schreckliche Vergangenheit. Zwei gequälte Helden, zwei schwierige Schicksale und doch schafft es die Autorin, dass die Lektüre nicht allzu schwer und schwülstig wird.

Die Liebesszenen sind gut platziert, voller Sinnlichkeit und diesem "Wiederentdecken", das Frau Singh so wie fast keine Andere beschreiben kann. Kalebs charakterliche Entwicklung in Gegenwart seiner Erwählten nimmt man ihm ab, auch wenn ich seine unfassbare Macht stellenweise unrealistisch fand. Sahara ist nicht ganz so meine Favoritin, ihre Denkweise wirkte auf mich ab und an wirr und unauthentisch. Diese Liebe, die sie für Kaleb empfindet hat meiner Meinung nach zu wenig Grundlage um all die Gräueltaten zu entschuldigen, die sie ihm ja eigentlich vorwirft. Nur mit "es ist einfach so" muss man sich bei Nalini Singh im Grunde nicht zufrieden geben. Aber hier hat sie es sich was das betrifft etwas einfach gemacht finde ich. Das Stockholm Syndrom tut sein Weiteres dazu.

Insgesamt war ich zwar sehr angetan, aber nicht völlig begeistert (wie ich es zum Beispiel bei Hawke und Sienna war). Man muss aber sagen, dass mein Herz eher für die Gestaltwandler schlägt und ich bei reinen Medialen-Paarungen nicht ganz so euphorisch bin. Leider gefällt mir der Fortgang der Hintergrundgeschichte um den Krieg der Makellosen Medialen auch nicht ganz so gut wie gehofft. Es mangelt an Überraschungen und Unvorhersehbarem. So wie es momentan aussieht, werden die ach so mächtigen Widersacher mit einem Wimpernschlag von Kaleb untergehen...

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Psi-Gestaltwandler

Leopardenblut
Jäger der Nacht
Eisige Umarmung
Im Feuer der Nacht
Gefangener der Sinne
Sengende Nähe
Ruf der Vergangenheit
Fesseln der Erinnerung
Wilde Glut
Lockruf des Verlangens
Einsame Spur
Geheimnisvolle Berührung




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Cerise, Schweinfurt, 05. Juli 2013, 22:49