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Die Phönix-Chroniken: Blut

von Lori Handeland

Erscheinungsdatum: Dezember 2010
Verlag: Egmont-Lyx
Ausgabe: 320 Seiten, Taschenbuchformat (größeres Format)
Preis: EUR 12,95
ISBN: 978-3802583940


Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Preis/Leistung
** *** *** * * **

Buntes, comichaftes Urban Fantasy Abenteuer.

Nachdem Elizabeth Phoenix

Sawyers Mutter - eine mächtige Zauberin - getötet hat, geht der Kampf zwischen Gut und Böse in die nächste Runde. Als Anführerin des Lichts ist es Liz Aufgabe, das Hereinbrechen des Chaos über die Welt zu verhindern. An ihrer Seite ist der Dhampir Jimmy, mit dem sie eine seltsame Hassliebe verbindet.
Als Liz ein Nest von bösen Drachengestaltwandlern vernichtet, erfährt sie, dass diese auf der Suche nach dem Buch Samyazas, der "Bibel des Teufels" sind. Dieses Buch in Verbindung mit einem Schlüssel gibt dem Besitzer die Macht, die Herden der Hölle zu kontrollieren. Sofort macht sich Liz auf die Suche nach den beiden Artefakten, immer gefährdet durch die Bestie, die in ihrem Inneren wohnt, seitdem sie Jimmy gezwungen hatte, ihr die Kräfte des Vampirs zu übertragen. Nur das verzauberte Halsband hält Liz davon ab, zu einer mordenden, blutrünstigen Vampirin zu werden.

Grundsätzlich gilt: wer

Fan von Lori Handelands Werwolfserie ist, wird auch die Geschichte um Elizabetz Phoenix lieben. Blut ist ein flüssig zu lesender, mitreißender Teil der Reihe, den ich ohne Vorwissen aus den Vorgängern nicht empfehlen würde. Wie immer ist es der saloppe, lockere Schreibstil der Autorin, der mächtig Tempo in die Story bringt. Sie arbeitet viel mit kurzen Sätzen, bissigen Dialogen und treffenden, niemals ausufernden Beschreibungen. Die Sprache ist unverblümt, teilweise recht derb, aber absolut passend zu den Charakteren. Elizabeth ist eine zielstrebige, verbissene Person, die mit ihrer eigentlich ungeheuren Macht zurecht kommen muss. Ihre Gefühle verbirgt sie hinter einer sarkastischen Fassade und durch die haarsträubenden schnell aufeinander folgenden Ereignisse hat sie auch gar keine Zeit, sich lange ihren Empfindungen zu widmen. Zwischen ihr und Jimmy ist etwas Besonderes, dennoch gibt es gewohnheitsmäßig fast keine Romantik. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass in dieser Serie Sex eine große Rolle spielt, allerdings als Mittel zum Zweck. Sex wird eingesetzt um Macht zu erlangen, um zu manipulieren oder niedere Triebe auszuleben. Auch wenn ich es nicht unbedingt mag, wenn der Hauptcharakter mit unterschiedlichen Partnern ein sexuelles Verhältnis hat, kann ich das bei Elizabeth Phoenix recht gut akzeptieren. Es passt irgendwie zu der extremen Story, zu der apokalyptischen Stimmung und der Vorgabe, dass Liz als potentielle Retterin der Welt zu wirklich jedem Mittel greifen muss, um dieses Ziel zu erreichen.

Die Geschichte ist ein wenig wie ein abgefahrenes Roadmovie, voller Hektik und actiongeladenen Kampfszenen. Es fließt viel Blut, stellenweise gibt es eklige, explizite Gewaltszenen. Doch die Autorin reiht nicht nur sensationslustig Kampf and Kampf, sondern lässt ihre Figuren unvorhersehbar auf dem großen Schachbrett agieren. Wer ist Freund, wer ist Feind? Sowohl Elizabeth als auch der Leser (durch die Ich-Perspektive) können sich nie sicher sein. Verrat, Geheimnisse, Intrigen, all das spielt eine Rolle während ständig die absolute Apokalypse droht.

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