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...oder lieber Romantasy?

Nightfall: Zeiten der Finsternis

von Adrian Phoenix

Erscheinungsdatum: August 2011
Verlag: Heyne
Ausgabe: 450 Seiten, TB Klappenbroschur (großformatig)
Preis: EUR 14.00


Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Preis/Leistung
1100100

Kein guter Zeitpunkt für mich und diesen Roman.

    

Dante, seines Zeichens Vampir und gefallener Engel,

schwebt in höchster Gefahr: Er muss nicht nur vor der Regierung der Vereinigten Staaten fliehen, sondern auch vor den Gefallenen. Sollten sie seine wahre Identität entdecken, gibt es für ihn keine Hoffnung mehr. Doch während seine Zukunft im Chaos zu versinken droht, setzt eine Frau alles daran, ihn zu retten ...

Dies ist keine Rezension,

eher eine Momentaufnahme und ein Bericht darüber, dass es für mich und Nightfall Teil 3 die falsche Zeit war.
Ich erinnere mich, dass ich vom ersten und zweiten Band recht fasziniert war, es zieht den Leser in eine düstere, von Visionen und Traumwelten durchzogene Welt, in der Himmel und Erde scheinbar verschwimmen. Auch "Zeiten der Finsternis" soll hypnotische Wirkung haben, die bei mir aber eher als Verwirrung ankam. Leider konnte ich mit den viel zu vielen Schauplätzen und Akteuren nichts anfangen und der anfangs so schillernde, charismatische Dante ist ein Schatten seiner selbst, eine faselnde, in sich substanzlose Kreatur, die durch ein gigantisches Schicksal taumelt.

Insgesamt geschieht sehr sehr wenig in diesem Buch, dafür wird das, was passiert, von allen Seiten beleuchtet, hinterfragt und gespiegelt. Sämtliche gesetzliche und ungesetztliche Instanzen haben ihren Auftritt, sei es nun das FBI, die Schattenabteilung oder sonstige Drahtzieher. Leider kommt keiner wirklich zum Zug und man blättert Seite um Seite um und fragt sich: "Wo ist denn nun die Pointe in diesem Roman?!"

Ab ca. Seite 120 habe ich das Vorblättern und Überlesen begonnen und ab der Mitte des Buches nur noch die Passagen um Heather und Dante verfolgt. Dabei wirkten sie unglücklicherweise extrem leblos und gesteuert auf mich. Die Mischung aus hochgestochener Sprache und Gossenjargon, gespickt mit vielen französischen Phrasen ist anstrengend zu lesen und bringt niemanden weiter. Überhaupt vermochte micht nichts an diesem Roman zu fesseln und ich habe ihn leicht desillusioniert zur Seite gelegt. Vielleicht kommt die alte Begeisterung irgendwann wieder zurück...

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Nightfall

Schwingen der Nacht
Rückkehr des Engels
Zeiten der Finsternis




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