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Nachtkrieger: Unendliche Sehnsucht

von Lisa Hendrix

Erscheinungsdatum: September 2012
Verlag: Knaur
Ausgabe: Taschenbuch Klappenbroschur, 464 Seiten
Preis: EUR 9.99


Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Preis/Leistung
3221202

Schön romantisch.

    

Überraschend begegnet Eleanor dem Mann wieder,

der einst ihr Leben rettete – und ihr Herz brach, als er spurlos verschwand. Inzwischen ist sie eine selbstbewusste Frau, die es genießt, den hitzköpfigen Mann zu necken, nicht ahnend, dass sie mit dem Feuer spielt. Denn der Ritter wurde mit einem grausamen Fluch belegt …

In Unendliche Sehnsucht finden Gunnar und Eleanor zueinander,

und wie auch in den vorherigen Teilen geschieht dies in einer wunderschönen, abwechslungsreichen Liebesgeschichte.
Lisa Hendrix lässt sich in ihren Romanen nicht hetzen und verfolgt ihren gediegenen, anschaulichen Schreibstil. Das Erzähltempo ist gemächlich, es fehlt aber nicht an Substanz. Immer gibt es interessante Details zu berichten oder es werden treffende Szenenwechsel eingeschoben. Ich mochte es, wie die Perspektive zwischen Eleanor und Gunnar hin und her wechselt und manches Mal das gleiche Ereignis aus zwei verschiedenen Sichtweisen dargestellt wird. Allem inne ist die typische Historical-Sprache, die zwar nicht ganz authentisch mittelalterlich ist, aber dennoch eine schöne Atmosphäre schafft.

Besonders gefällt mir immer der unkonventionelle Weg, den die Geschehnisse bei Lisa Hendrix einschlagen. Das Paar kommt nicht einfach so zusammen und bekommt ein Happy End mit lauter Liebesszenen, nein, es muss dafür gekämpft und gelitten werden und es kann auch sein, dass viel Zeit vergehen muss, bis das Schicksal entscheidet, ihnen wohlgesonnen zu sein. Es gab schon Momente, wo ich mit all den Widrigkeiten gehadert habe, die Eleanor und Gunnar überwinden müssen, aber letzten Endes ist das Finale um so schöner, wenn es eben nicht mit bloßem Fingerschnippen erreicht wird.

Im Gegensatz zu den beiden Vorgängern hatte ich aber nicht das Gefühl, hier eine Spitzenwertung verteilen zu müssen. Das lag eventuell daran, dass ich mit dem Stier als paranormalem Element nicht allzu viel anfangen konnte. Weiterhin war ich glaube ich ein wenig desillusioniert, weil die Serie wohl vom Knaur Verlag nicht weitergeführt wird und damit das Schicksal der weiteren Helden im Ungewissen bleiben muss. Und schließlich war mir Gunnar als männlicher Hauptcharakter ein wenig zu passiv, zu stumpf und irgendwie nicht präsent genug. Warum liest man denn so ein Buch? Damit man sich als Frau von dem idealisierten Männerbild in solchen Romane verführen und einlullen lassen kann. Stimmt das Bild nicht, geht viel von der Wirkung verloren. Nichtsdestotrotz empfehle ich diesen dritten Teil und werde auch - falls er je auf Deutsch erscheint - den nächsten Band lesen.

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