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...oder lieber Urban Fantasy?

Breeds: Bradens Vergeltung

von Lora Leigh

Erscheinungsdatum: August 2013
Verlag: Egmont-Lyx
Ausgabe: Taschenbuch kartoniert mit Klappe, 304 Seiten
Preis: EUR 9.99


Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Preis/Leistung
2312001

Ausbaufähig.

    

Megan Fields lebt ein zurückgezogenes Leben

voller Abgeschiedenheit, denn sie hat eine besondere Gabe: sie kann die Gefühle anderer Personen spüren und sich kaum dagegen abschirmen. Sie liebt ihre Arbeit als Polizistin, doch bei einem gefährlichen Einsatz kamen wegen ihrer Gabe fast Kollegen zu Tode. Megan kehrt zurück in ihr kleines Heimatdorf und arbeitet seitdem dort als Ermittlerin. Eines Tages jedoch gerät sie mitten in der Wüste auf die Spur eines Verbrechens und kann nur knapp einem Anschlag entkommen. Zu ihrem Schutz wird der Löwen-Breed Braden Arness abkommandiert, was Megan überhaupt nicht passt. Sie will den arroganten und viel zu sexy Breed nicht in ihrer Nähe haben und Schutz braucht sie sowieso keinen! Doch bald finden sie heraus, dass die Attentate von einem mächtigen Drahtzieher gelenkt werden, der hartnäckig Megans Leben bedroht…

Lora Leighs Romane lese ich immer gern zwischendurch

zum Abschalten. Sie sind temporeich, voller Pathos, Rollenklischees, schönen Menschen, animalischer Erotik und schwülstigen Dialogen.

All das verpackt in eine futuristische Hauptstory um die Breeds, die als verkappte Militärexperimente nun ein Leben auf der Flucht und in Angst führen müssen. Wirklich nett ist, dass dieser rote Faden am Rande immer noch weitergeführt wird und selbst in diesem „Pärchenlastigen“ Roman Platz genug ist, um bekannte Charaktere aus den Vorbänden zu Wort kommen zu lassen.

Natürlich ist Megan eine unfassbar toughe und selbstständige Frau, die sich vormacht, niemanden in ihrem Leben zu brauchen um dann in Wahrheit in der ersten Sekunde Braden zu verfallen. Da ist es dann dahin mit der Selbstbeherrschung und man sollte es beim Kauf dieses Romans schon mögen, dass sämtliche Protagonisten mehr mit den Geschlechtsteilen denken als mit dem Hirn. Der unglaublich verführerische Braden tut nämlich auch nichts anderes, als Megan sofort zur sexuellen Zielscheibe zu erklären und mit Ansage (!) bleibt er dann auch hartnäckig auf Eroberungskurs. Was Megan dazu sagt ist ihm mehr oder weniger erstmal egal, er glaubt, alle Probleme würden sich mit genügend Sex von selbst lösen. Beide Charaktere haben mich nicht wirklich überzeugt, dafür ist viel zu wenig echte Tiefe vorhanden. Zwar bekommen wir Megans mitleiderregende Kindheitstraumata mehr als einmal aufs Brot geschmiert, aber es gelingt der Autorin nicht, hier glaubhaft zu werden. Braden ist natürlich auch ein gequälter Held, aber das hat seinem Ego anscheinend nicht viel Abbruch getan.

Zusammen liefern sie sich einen flapsigen, vulgären und ab und zu lustigen Schlagabtausch, der neben der vorhersehbaren Verbrecherjagd stattfindet. Es gibt ein paar unterhaltsame Actionszene und natürlich viel viel Sex. Dabei finde ich es ehrlich gesagt schade, dass sich Lora Leigh nicht mehr traut. Für einen Erotikroman sind die Szenen noch sehr zahm und die Begrifflichkeiten nicht außergewöhnlich. Da erwarte ich dann irgendwie schon eine Steigerung in den folgenden Teilen (die ich leider wohl eher kaum bekommen werde). Also mal sehen, ich bleibe noch dran, aber ein wenig langweilig wird es bereits.

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