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...oder lieber Romantasy?

The Others: Sie wollen dein Blut

von Jess Haines

Erscheinungsdatum: Juli 2011
Verlag: Diana Verlag
Ausgabe: Taschenbuch, 384 Seiten
Preis: EUR 8,99
ISBN: 978-3-453-35566-8


Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Preis/Leistung
* * ** *** * ***

Fantastisch unterhaltsamer, temporeicher zweiter Teil.


Längst ist Shiarra

Waynest nicht mehr die normale New Yorker Privatdetektivin, seit sie in ihrem letzten Fall beinahe den Others zum Opfer fiel und schließlich mit dem Meistervampir Royce einen Vertrag unterschrieb, der sie gegenseitig aneinander bindet. Auch ihr Freund Chaz hat sich als Werwolf geoutet und ihre beste Freundin ist mit einem Magier zusammen. Als wenn das nicht genug wäre, hat Shiarra auch noch regelmäßig Ärger mit den Weißhüten, einer Anti-Others Organisation, die Shiarra unbedingt auf ihre Seite ziehen wollen.
Mitten in diesem Chaos taucht jedoch plötzlich eine große Gefahr in Gestalt des mächtigen Vampirs Max Carlyle auf. Er hat es anscheinend auf Shiarras abgesehen, denn sie muss bald um ihr Leben flüchten um seinen Vampirhandlangern zu entkommen. Doch wer kann ihr gegen einen solch mächtigen Gegner helfen? Eigentlich nur Royce, und dem wollte sie doch unbedingt aus dem Wege gehen...

Es war ein

bisschen her, dass ich den ersten Teil der Serie gelesen habe und der Grund für meine Begeisterung war mir nicht mehr so präsent. Aber nach wenigen Seiten von "Sie wollen dein Blut", war ich wieder komplett in Shiarras bunte, turbulente Welt eingestiegen. Die Handlung knüpft fast nahtlos an den ersten Band an und sollte am besten mit Vorwissen genossen werden. Was mir hier auch wieder super gut gefallen hat, war die straffe, kompromisslos handlungsorientierte Erzählweise und die teilweise unfassbare Dichte der Ereignisse. Wo andere lange Monologe oder Dialoge einschieben und ihre Charaktere ein wenig in der mühsam erdachten Welt "herumdümpeln" lassen, lässt Jess Haines keine Sekunde ohne Action vergehen. Und das Beste dabei ist, dass man die Geschehnisse nicht vorhersehen kann. Natürlich muss es zu einem Showdown mit Max Carlyle kommen und natürlich ist der Konflikt mit dem charismatischen Meistervampir Royce vorprogrammiert - aber man kann sich zu Beginn des Buches in keinster Weise vorstellen, welche Tragweise die Ereignisse tatsächlich bekommen sollen.

Auch wenn ich nicht unbedingt der größte Fan von Shiarra selbst bin - sie ist für meinen Geschmack ein wenig zu lässig, zu burschikos und zu flatterhaft - kann sie als Hauptfigur (mit Ich-Erzähler) dennoch vollends überzeugen, denn sie ist nie Opfer sondern immer Teil des Geschehens. Bis auf die richtigen Kick-Ass Heldinnen neigen weibliche Protagonistinnen ja eher dazu, passiv zu sein und sich nach Erscheinen des Helden eher in die Unterstützerrolle zu geben. Shiarra tut das nicht und behält sowohl ihre kaltschnäuzige, direkte Art als auch ihren seltsamen, etwas kruden Humor.
Sämtliche Randfiguren sind gelungen, teils amüsant überzogen, teils interessant und undurchsichtig. Royce hat es mir natürlich besonders angetan und ich finde die Art, wie er dargestellt wird, extrem spannend. Die Autorin platziert ihn weder auf der Guten noch auf der Bösen Seite und gibt ihm soviel Macht, dass er quasi ungreifbar ist. Dennoch gibt es da und dort Schwächen in seinem Charakter und Shiarra hat irgendwie einen Schlüssel zu diesen Geheimnissen - auch wenn sie noch nicht weiß, wie sie ihn benutzen soll. Eine fesselnde Konstellation mit viel Potential für die nächsten Teile (was auch bedeutet, dass in diesem Band nichts davon aufgelöst wird).

Von Romantik lebt diese Buch nicht, auch wenn Shiarra durchaus am männlichen Geschlecht interessiert ist. Es gibt auch einen Konflikt mit Chaz und natürlich spannt sich da eine Dreiecksgeschichte an. Vorrangig unterhält der Roman den Leser aber mit toll konzipierter, extrem kurzweiliger Urban Fantasy Action und einem wendungsreichen Plot. Insgesamt schafft es Jess Haines, sich in einem guten Mittelmaß aufzuhalten, ohne aber mittelmäßige Kost zu produzieren. Will heißen, es ist nicht so brutal Dante Valentine, nicht so fantasievoll wie Kate Daniels, nicht so thrillig wie Anna Strong und nicht so erotisch wie bei Cat und Bones.

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