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...oder lieber Romantasy?

Jägerin der Nacht: Dawnbreaker

von Jocelynn Drake

Erscheinungsdatum: November 2010
Verlag: Egmont-lyx
Ausgabe: Kartoniert mit Klappe, 432 Seiten
Preis: EUR 9.95


Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Preis/Leistung
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Actionreiche Hochspannung mit einer mächtigen, harten Heldin.

    

Die Aufgabe der

Feuermacherin Mira ist klar: sie muss verhindern, dass die Naturi das Tor zwischen den Welten öffnen und mit ihrer Armee die Menschheit unterjochen. An ihrer Seite: der schweigsame Jäger Danaus und der Nachtwandler Tristan, den Mira aus den Fängen der Ältesten Sadira befreit hat. Leider reicht das nicht an Kampfkraft, weiß Mira, und so nutzt sie die wenige Zeit in ihrer Heimatstadt Savannah, um weitere Anhänger um sich zu scharen. Doch ihr Leben ist ständig in Gefahr, die Naturi wissen, dass Mira die einzige ist, die die Öffnung des Tors verhindern kann, und eine Angriffswelle nach der nächsten rollt heran. Als auch die Lykaner zum Opfer fallen, sind selbst Miras alte Verbündete nicht mehr auf ihrer Seite. Verzweifelt erkennt Mira, dass ihre Kräfte zu schwach sind und versucht, ihre magischen Fähigkeiten mithilfe einer Erdhexe zu erweitern. Dann schlagen die Naturi plötzlich zu...



Dawnbreaker ist ein

weiterer Schritt auf einen fulminanten Höhepunkt zu - dem Kampf zwischen Mira und der Herrscherin der Naturi. Sämtliche Handlungsstränge werden in diesem mittleren Teil der Serie weitergeführt, aber nicht aufgelöst. Wird Mira ihre Rolle als Mitglied im Konvent der Nachtwandler annehmen? Wird sie die Spannungen zwischen ihr und dem mächtigen Jabari lösen können? Und was passiert mit Danaus und Mira? Werden sie sich am Ende tatsächlich in einem tödlichen Zweikampf gegenüber stehen?

Auf all diese Fragen gibt es (leider) noch keine Antwort, dafür aber stürzen wir in eine rasante Hetzjagd, in der Mira versucht, in der wenigen Zeit, die ihr bleibt, all ihre Kräfte für den Showdown zusammenzuraffen. Der Schreibstil der Autorin ist für mich absolut angenehm, sehr klar und streckenweise fast wertungs- und emotionslos. Er passt zu Miras verschlossenen, harten Charakter, der nur selten zarte Regungen zeigt. Sie ist sich ihrer entscheidenden Rolle in dieser Schlacht bewusst und beweist Mut und Voraussicht. Sie weiß, auf was sie verzichten muss und lamentiert zu keiner Zeit in Monologen darüber. Diese völlige Fehlen von Pathos und Fülldialogen macht die Handlung extrem dicht und gibt genug Platz für ausgedehnte und mitreißende Kampfszenen und das Einbinden von vielen, interessanten Nebenfiguren.
Was mir wirklich gut gefällt an dieser Serie ist die konstante Aufrechterhaltung der Spannung und dass die meisten Wendungen in der Geschichte nicht vorhersehbar sind. Ein wenig ungeduldig kann man stellenweise schon werden, wenn man den Eindruck bekommt, dass die Autorin bewusst ihre Trümpfe in der Hinterhalt behält und man als Leser nur kurze "Häppchen" präsentiert bekommt. Es gibt ganz kurze Szenen zwischen Mira und Danaus, die vermuten lassen, dass die Feindschaft langsam von etwas anderem abgelöst wird. Doch zuviel Emotionalität lässt die Handlung nicht zu.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und ich werde auf jeden Fall bis zum Teil 6 der Reihe dran bleiben.

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