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Immortal: Dunkle Gefährtin

von Jennifer Ashley

Erscheinungsdatum: Oktober 2009
Verlag: Knaur
Ausgabe: 400 Seiten, Taschenbuchformat
Preis: EUR 7.95


Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Preis/Leistung
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Nette, flache Unterhaltung mit romantischem Flair und wenig Neuem.

    

Ein Jahr ist es nun her,

seit Tain von seinen Brüdern aus der Gewalt des sadistischen Dämons Kekhsut befreit wurde, doch er hat den Wahnsinn, der in während seiner Gefangenschaft befallen hatte, noch nicht ganz vertrieben. Auch nicht aus seinem Kopf bekommt er die schöne Halb-Dämonin Samantha, die maßgeblich an seiner Befreiung beteiligt gewesen war. Er findet sie wieder in Los Angeles, wo sie als Polizistin der Paranormalen Sektion arbeitet. Samantha ermittelt gerade gegen Dämonen, als Tain auftaucht und sie um Hilfe bittet. Einige Dämonenmädchen sind spurlos verschwunden und Tain befürchtet ein größeres Verbrechen dahinter.

Sofort prickelt es zwischen Tain und Samantha, obwohl diese noch alles versucht, zurückhaltend zu bleiben. Zusammen mit Samanthas Werwolfkollege Logan beginnen die beiden die Suche nach der Ursache dieser Entführungen. Es lässt sich kaum vermeiden, dass sich der Unsterblichenkrieger und die Halb-Dämonen dabei näher kommen, doch kann sich Tain nach 700-jähriger Gefangenschaft wieder auf eine Dämonen einlassen?

Dunkle Gefährtin ist einer der besseren Teile der Immortal Serie,

reicht aber auch nicht über das klischeehafte Mittelmaß hinaus. In einfachem, teils etwas dümmlichem Schreibstil bekommt der Leser die Geschichte von Tain präsentiert, der mich aufgrund der krassen Vergangenheit noch am meisten von den Brüdern interessiert hatte.

Leider stellt er sich als ziemlich weichgespült heraus und fügt sich passend in seine Rolle als gequälter Held ein. Samantha ist schön, zielstrebig, etwas bockig, aber recht sympathisch. Natürlich finden die beiden sich von Anfang an unwiderstehlich und es dauert auch nicht lange, bis sie zusammen im Bett landen. Die Liebesszenen sind recht prickelnd, nichts neues, aber auch zum Glück nicht überdosiert. Leider kann die Hintergrundgeschichte nicht so überzeugen. Da der Dämon Kekhsut jetzt tot ist, musste für die Serie ein neues Feindbild geschaffen werden und das wird geliefert in Form - tadaaa eines neuen bösen, mächtigen Dämons. Welch Überraschung. Dazwischen schaltet die Autorin ein paar fanatische, fremdgesteuerte Menschen, die in einer Art Sekte gegen Dämonen und Paranormales agieren. Mittlerweile kann ich es nicht mehr leiden, wenn Paranormale Kreaturen als missverstandene Randspezies beschrieben werden, die sich zu Unrecht von den bösen, bevorurteilten Menschen geächtet fühlen.

Natürlich neigt der Mensch dazu, alles was er nicht versteht und als bedrohlich ansieht, erstmal in Schach zu halten, doch in einer Welt der Zukunft, wo alle miteinander in einer Stadt leben, sollte so etwas doch anders zu lösen sein als durch eine mehr oder weniger inoffzielle Hetzjagd, bei der es wahllos Tote gibt und ein extrem Schwarz-weißes Feindbild geschaffen wird.

Die Handlung bewegt sich demnach im rein Trivialen Bereich und die Figuren bleiben blass und austauschbar. Es gibt ein nettes Wiedersehen mit Hunter und Leda, einige Einblicke in die komplexe Dämonenhierarchie und ein paar Blicke auf interessante Charaktere wie den Vampir Septimus und den Werwolf Logan. Ansonsten ist das Buch komplett vorhersehbar und verleitete mich trotz vieler Actionszenen zum Überblättern ganzer Absätze, die willkürlich mit überflüssigen Dialogen und ausschweifenden Umgebungsbeschreibungen gefüllt wurden.

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