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...oder lieber Urban Fantasy?

Dark Hunter: Nächtliche Versuchung

von Sherrilyn Kenyon

Erscheinungsdatum: Januar 2008
Verlag: Blanvalet
Ausgabe: 411 Seiten, Taschenbuch
Preis: EUR 7.00


Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Preis/Leistung
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Seichte Unterhaltung mit netten Momenten.

    

Eines Tages findet sich Amanda gefesselt in einem dunklen Kerker wieder,

angekettet an einen attraktiven Mann, den sie noch nie gesehen hat. Dieser Mann ist Kyrian, ein Dark Hunter. Er gehört zu den von der Göttin Artemis erschaffenen, unsterblichen Kriegern, die die Welt vor dem Appoliten und Daimons, den bösartigen Vampiren, beschützen sollen. Die Dark Hunter sind selbst eine Mischung aus Halbgöttern und Vampiren, können aber den Menschen nichts antun. Es stellt sich heraus, dass der Entführer, der mächtige und böse Desiderius, Amanda aus Versehen entführt hat, eigentlich wollte er ihre hexerisch begabte Schwester Selena erwischen. Nun da Amanda aber in die Ereignisse verwickelt ist und den umwerfenden Kyrian kennen gelernt hat, kann sie sich nicht mehr raushalten. Sie gibt ihr "langweiliges" normales Leben auf und versucht, Kyrian im Kampf gegen das Böse zu helfen. Dabei kommen sich die beiden näher, obwohl sich Kyrian geschworen hat, sein Herz an keine Frau mehr zu verlieren, seit er damals aufs Übelste betrogen und verraten wurde. Als er sich doch bald seine Liebe zu Amanda eingestehen muss, gibt es ein weiteres Problem: Er hat seine Seele auf immer Artemis verschrieben und ist nicht frei für ein Leben mit Amanda...

Obwohl die Autorin hier im gleichen Stil schreibt

wie im ersten Band Magie der Sehnsucht, ist Nächtliche Versuchung etwas erträglicher. Es wird nicht ganz so dick aufgetragen und Amanda ist wesentlich sympathischer als Grace. Kyrian ist auch ein wenig düsterer, gefährlicher und realistischer angelegt als Julian, der eine unfassbare Lichtgestalt ohne Ecken und Kanten zu sein scheint. Trotzdem kommt hier wieder ständig dieser flapsige Ton raus und dieser seltsame Humor, den keiner braucht. Auch wenn die Situation lebensbedrohlich ist, meinen immer alle, noch Witze reißen zu müssen. Wo gibt es denn sowas? Angenehm dagegen ist, dass jetzt endlich mal etwas von den Dark Hunter erzählt wird, worauf man im ersten Band vergeblich wartet. Die Riege der Götter und Antigötter wird ständig erweitert und alles sind etwas schräge Gestalten mit gestörter Selbstwahrnehmung. In krassem Gegensatz zu diesem lockeren Gefasel stehen dann seltene, sehr sehr ernste und fast tragische Momente, wenn Kyrians üble Vergangenheit beleuchtet wird. Ich verstehe da absolut nicht, wie die Autorin das begründen will: soll das Sympathien schaffen oder auf die Tränendrüse drücken? Jedenfalls arbeitet alles auf das gewohnte Ende hin und es wird wenigstens noch leidlich spannend, wenn Kyrian die berühmt berüchtigte Prüfung ablegen muss um seine Seele wieder zu erhalten

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Dark Hunter

Magie der Sehnsucht
Nächtliche Versuchung
Im Herzen der Nacht
Prinz der Nacht
Geliebte der Finsternis
Herrin der Finsternis




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