Romantic

Fantasy

auf World of Armitage




mehr...


...oder lieber Urban Fantasy?

Alphaserie: Alphawolf

von Sandra Henke

Erscheinungsdatum: November 2011
Verlag: Heyne
Ausgabe: Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten
Preis: EUR 7.99


Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Preis/Leistung
1201000

Substanzloser Erotik-Trash ohne irgendetwas Besonderes.

    

Inmitten von Alaskas Wildnis lebt die junge Tala,

die zwar indianische Wurzeln hat, aber ein modernes Leben führen möchte. Als Wildhüterin sorgt sie für Ordnung in den kleinen Gemeinden und lebt ansonsten sehr zurückgezogen.
Eines Tages wird sie Zeuge eines seltsamen Angriffs eines Wolfsrudels auf ein unidentifzierbares Tier, das wie halb Mensch, halb Bestie aussieht. Tala kann ihren Augen nicht trauen, doch kurz darauf gibt sich der Anführer des Wolfsrudels als Werwolf zu erkennen. Claw, der dominante und mächtige Werwolf, weiht Tala in sein Geheimnis ein, allerdings nimmt er ihr das Versprechen ab, darüber zu schweigen. Tala soll dem Rudel helfen, den abtrünnigen Werwolf Dante aufzuspüren, der zu einem Monster geworden ist und wahllos Menschen mordet und entführt. Zuerst ist Tala voller Furcht vor dem herrischen Claw, doch er nimmt sich, was er will, und das ist Tala...

Hach, so ein Verris ist doch etwas Schönes,

wenn man dafür nicht ein grottenschlechtes Buch lesen müsste...
Mal wieder habe ich mich von Amazon Rezensionen verführen lassen und gehofft, Alphawolf wäre eine nette, erotische Unterhaltung für zwischendurch. Leider sollte ich wirklich ausschließlich andere Quellen konsultieren, denn zu häufig bin ich nun trotz enthousiastischer Rezensionen auf dem beliebten Mega-Verkaufsportal komplett enttäuscht worden.

Alphawolf bietet neben klischeehaften, stereotypen Charakteren eine absolut langweilige Alibi-Story um diverse, für mich teils recht geschmacklose Sexszenen zu verpacken. Da gibt es die arme junge Tala, die noch keinen tollen Kerl abgekriegt hat - und man hat noch keine 10 Seiten Mitleid mit ihr, da taucht auch schon der ultrapotente Claw auf und zerrt sie ins Bett, um sie sich untertan zu machen. Dieser Neandertaler-Aspekt wäre ja an sich nicht ganz so schlimm, es gibt Autoren, die das ganz gut präsentieren können, ohne komplett jede Bodenhaftung zu verlieren. Doch bei Sandra Henke vermag mich nicht ein einziger Inhalt ihres Buches zu fesseln. Die Namensgebung der Wölfe (Claw, Lupus, Rufus etc.) ist lächerlich direkt, der ganze pseudo-ethnologische Hintergrund-Füllkram über diverse indianische Kulturen gipfelt in einem lächerlichen "Schwitzritual", in dem Claw seinen Wolf beherrschen will. All das dient nur als Vorlage für eben jene Sexszenen, die zwar nicht unbedingt Standard, dafür aber irgendwie abartig sind. Man rüge mich für diese expliziten Worte aber wer findet es erotisch, wenn ein Mann seine Zunge bis zum Anschlag im After einer Frau versenkt um danach noch überall anders zu lecken?!

Eine Szene mit einem Gynäkologenstuhl und diverse Fast-Vergewaltigungen machen alles auch nicht besser und die zähe, absolut vorhersehbare Geschichte endet dann noch üblerweise in einem hingeknallten, seichten Happy End.

Dies war definitiv das erste und letzte Buch dieser Autorin, das ich in die Hand genommen habe, wandert sofort auf meinen Stapel jener Bücher, die irgendwann hier verlost werden :-)

Home - Titel-Serien-Autoren A-Z - Aktuelle Topliste - Vorschau - Impressum

Alphaserie

Alphawolf




Was meint ihr dazu:

» neuer Eintrag

Soleil, 19. Juli 2012, 13:35

Boo, 19. Juli 2012, 00:01