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...oder lieber Urban Fantasy?

Guardians of Eternity: Wächterin des Blutes

von Alexandra Ivy

Erscheinungsdatum: Oktober 2011
Verlag: Blanvalet
Ausgabe: 480 Seiten, Taschenbuchformat
Preis: EUR 8.99


Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Preis/Leistung
2212012

Ein weiterer Teil einer klischeehaften Reihe.

    

Salvatore Guiluiani, der König der Werwölfe,

würde alles tun, um seine Art zu erhalten. Doch leider ist er dabei auf seine genveränderten Rassewölfinnen angewiesen, die jedoch als Babies entführt wurden. Als er die Spur eines abtrünnigen Werwolfs verfolgt, gerät Salvatore allerdings ein unverkennbarer Duft in die Nase: seine Rassewölfin ist nah!
Harley wurde ihr Leben lang von dem Werwolf Caine vor allen Blicken geschützt und führt ein abgeschiedenes Leben im "goldenen Käfig". Doch als sie Salvatore begegnet, stellt dieser ihre gesamte Existenz auf den Kopf: Caine soll ein Verräter sein? Doch sie kann sich dem verführerischen Werwolf-König nicht entziehen und folgt ihm.

Wie auch schon sämtliche Vorgänger dieser Reihe

ist auch Wächterin des Blutes ein mäßig gelungener Standard-Romantasy Roman, der bestenfalls niveaulose Unterhaltung bieten kann.
Inmitten einer unglaubwürdig aufgezogenen Rahmenhandlung um den Kampf um den Werwolf-Thron, finden sich Harley und Salvatore in einem extrem sexlastigen Popkultur-Abenteuer, das vor Klischees nur so strotzt.

Der Schreibstil ist so einfach gehalten, dass man sehr schnell lesen kann, sämtliche Dialoge sind auf Umgangssprachniveau oder darunter. Vergeblich sucht man nach facettenreichen Persönlichkeiten oder Hintergründigkeiten. Alle Charaktere sind gradlinig und ihrer Gefühlswelt auf Extreme beschränkt. Also: Harley ist entweder total sauer oder unterträglich heiß etc etc. Das gleiche spiegelt sich in jeglicher Figur wider und bereits ab der Mitte des Buches entgleitet dieser Einheitsbrei und wird zu billigster Unterhaltung. Aber na gut, davon gibt es wenigstens genug, und ich mochte Salvatores krasses Machogehabe, seinen Beschützerinstinkt und dieses ganze "wir-verbinden-uns-für-immer-Prinzip". Auch wenn das durch viele viele Romane komplett überbeansprucht ist, ist der Unterhaltungswert dieser "Gefährten-Sache" für mich stets noch vorhanden. Also verfolgt man das Katz- und Mausspiel der zickigen Harley mit dem ultra-maskulinen Salvatore und kämpft sich mit ihnen durch blutige Szenarien und ständige Sexszenen. Am Ende ist man dann Klischee-übersättigt und freut sich auf einen guten Urban Fantasy Roman. Hat doch auch was für sich oder?

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Guardians of Eternity

Der Nacht ergeben
Der Kuss des Blutes
Nur ein einziger Biss
Im Bann der Nacht
Im Rausch der Dunkelheit
Wächterin des Blutes
Fesseln der Finsternis
Der Dunkelheit versprochen
Gejagte der Nacht




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