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...oder lieber Urban Fantasy?

Guardians of Eternity: Im Bann der Nacht

von Alexandra Ivy

Erscheinungsdatum: November 2010
Verlag: Blanvalet
Ausgabe: 480 Seiten, Taschenbuchformat
Preis: EUR 8.95


Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Preis/Leistung
2212001

Unterhaltsame Romantic Fantasy nach bekanntem Muster.

    

Vor 200 Jahren fiel Anna den Verführungskünsten des Vampirs

Conde Cezar zum Opfer und ist seither nicht mehr die Gleiche. Scheinbar unsterblich und keinen Tag gealtert, kommt sie von einem Leben in Einsamkeit nach Chicago. Jetzt endlich hat sie den Mut gefasst und will Cezar zur Rede stellen. Als Cezar Anna sieht, fühlt er sich von ihr genauso stark angezogen wie Jahrhunderte zuvor. Sie kann ja nicht ahnen, dass er von den Orakeln dazu verdammt wurde, Anna zu beschützen. Als er damals ihr Blut getrunken hatte, wusste er nicht, dass Anna dazu bestimmt ist, selbst eines Tages ein Orakel zu werden, so groß sind ihre Kräfte. Zur Strafe wurde ihm Enthaltsamkeit auferlegt. Durch die lange Zeit der Entbehrung und Annas verführerisches Aussehen ist Cezar sogleich Feuer und Flamme. Doch Anna misstraut dem Vampir, glaubt sie doch, dass er für die seltsame Veränderung in ihr verantwortlich ist. Als Anna bald darauf von Elfen angegriffen wird und erfährt, dass die mächtige Elfenkönigin Morgana le Fay sie töten will, dämmert ihr, dass sie weit mehr ist, als ein einfacher Mensch.

Wer wie ich bereits die ersten Teile der Serie

gelesen hat, weiß, was man bei "Im Bann der Nacht" zu erwarten hat: flotte Romantasy mit heißen Szenen, attraktiven Vampiren und meist einer wilden Abenteuerjagd mit klarer Gut-Böse Struktur. Genauso kommt es dann auch hier: Anna ist der typische, leicht zickige weibliche Hauptcharakter, die eine starke Schulter zum Anlehnen sucht und gar nicht weiß, dass sie selbst auch über große Kräfte verfügt. Cezar ist ein ultramaskuliner, ständig hocherregter vampir-Held mit der harten Schale und dem weichen Kern, welcher durch Anna in Windeseile zu Tage gefördert wird. Kaum treffen sie aufeinander, wird innerhalb weniger Seiten klar, was geschieht. Nach kurzem Hin und Her findet das Paar - jedenfalls körperlich - wieder zueinander und trotz mehrmaligem Aufflackern von Misstrauen oder Zweifeln angesichts der Zukunft können Anna und Cezar nicht mehr voneinander lassen. Die häufigen und ausgedehnten Liebesszenen sind aber schön beschrieben und bereichern den Roman eher als dass sie ihn belasten. Von dem Rest drumherum war ich nämlich eher weniger angetan. Die Bedrohung durch die völlig exhaltiert dargestellte Morgana ist ein aufgesetztes und klischeehaftes Spannungselement und die Verbindung zur Artussage war jämmerlich beschrieben. Annas Daseinsberechtigung und die Erklärung ihrer Existenz und ihrer Fähigkeiten entbehren jeglicher Logik und zählen auch nicht. Die Geschichte ist nun mal von vorne bis hinten auf die Sensationslust der Leser aus und hält sich nicht lange mit Feinheiten auf. Also gibt es viele lockere Sprüche, nervige Sidekicks (der Gargoyle Levet), Wrestling-mäßige Kampfszenen und wilde Verfolgungsjagden. Ein Wiedersehen mit bekannten Figuren aus den vorigen Teilen darf natürlich nicht fehlen und man freut sich über Einsätze von Styx, Viper und dem neuen Kandidaten: Jagr. Ansonsten lässt sich über die Story nicht viel berichten ohne allzu sehr zu spoilern, denn sie ist derartig eindimensional und vorhersehbar, dass alle Protagonisten in ihr praktisch austauschbar sind. Irgendwie hatte ich aber dennoch halbwegs Spaß beim Lesen, man kann einfach das Hirn abschalten und sich unterhalten lassen.

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Guardians of Eternity

Der Nacht ergeben
Der Kuss des Blutes
Nur ein einziger Biss
Im Bann der Nacht
Im Rausch der Dunkelheit
Wächterin des Blutes
Fesseln der Finsternis
Der Dunkelheit versprochen
Gejagte der Nacht




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