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...oder lieber Urban Fantasy?

Eternal: Die Geliebte des Vampirs

von V.K. Forrest

Erscheinungsdatum: Oktober 2011
Verlag: Knaur
Ausgabe: 400 Seiten, Taschenbuchformat
Preis: EUR 8.95


Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Preis/Leistung
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Vampirkrimi ohne Überraschungen.

    

Finn Kahill hat seiner Mutter versprochen,

bei seinem drogensüchtigen Bruder einzuziehen um dessen Entzug zu überwachen. Beistert ist Finn nicht, doch er geht während seines Aufenthalts dem Job des Polizisiten nach und sorgt für Recht und Ordnung bei dem Clan der Kahills. Die eingeschworene Vampirgemeinde war aus der alten Welt nach Clare Point geflüchtet und verbirgt sich seit Jahrhunderten vor den Menschen. Umso schlimmer ist es, wenn Aufmerksamkeit erregt wird, und genau das passiert als ein junger Mann tot aufgefunden wird. Da der Polizeichef aufgrund der erst kürzlichen Mordserie in Clare Point labil ist, muss sich Finn um die Aufklärung des Verbrechens kümmern. Der Tote hat seltsame Bisswunden und starb wohl durch Blutverlust. Ein Zeichen dafür, dass ein Vampir den Mord begangen hat? Gleichzeitig macht Finn die Bekanntschaft der attraktiven und geheimnisvollen Elena, die mit ihrer Familie in Clare Point Urlaub macht. Schon vom ersten Augenblick an signalisiert sie ihm, dass sie an einer Affäre interessiert ist und obwohl es den Kahills verboten ist, sich auf Menschen einzulassen, will Finn das Risiko eingehen.

Im Grunde genommen kann ich die Rezension

über dieses Buch relativ kurz halten, denn es hat mich überhaupt nicht bewegt. Die Geliebte des Vampirs ist ein schlichter, spannungsarmer Krimi mit ein paar Spritzern Erotik dazwischen. In gemächlicher Art und Weise erfahren wir viel Unnützes über die Gemeinschaft der Kahills, die "brave" Vampire sind und auch sonst eher zurückgezogen leben. Keine Skandale, keine großen Auseinandersetzungen, es herrscht so etwas wie dörflerische Einigkeit. In der letzten Zeit ist mir der Begriff "Cozy Mystery" des öfteren begegnet und eventuell passt er genau zu diesem Buch. Da gibt es den harmlosen, netten Burschen Finn Kahill, der zu einem Mord wie die Jungfrau zum Kinde kommt und sich auch sonst für einen 1600 Jahre alten Vampir ziemlich naiv anstellt. Es passieren fröhlich weitere Morde und dennoch wird rumlamentiert, gerätselt und sich dem Techtelmechtel gewidmet, als wäre das alles nur ein Spiel. Ich fand Finn viel zu blass um sympathisch oder interessant zu sein und alle weiteren Kahills, allen voran das nervige Teenie-Girl Kaleigh, blieben unwichtige Randfiguren. Die tolle, geheimnisvolle Elena hat ein paar halbwegs prickelnde Szenen mit Finn, die aber völlig aus der Story losgelöst zu sein scheinen und in einem frustrierenden Ende gipfeln. "Die Geliebte des Vampirs" ist trotz dieses bemühten Titels kein Liebesroman - und aber leider auch nichts anderes. Für einen ordentlichen Krimi fehlt Spannung, für Drama die Tiefe. Außerdem waren die Vampire derart auf Harmlosigkeit getrimmt, dass ich zwischendurch fast vergessen habe, dass Finn kein ganz normaler Mensch ist. Mann kann sich mit diesem Buch ein paar Stunden totschlagen, zum Beispiel beim Arzt im Wartezimmer, wenn man eh nichts anderes zu tun hat. Aber es ist nicht mehr und auch nicht weniger als ein netter, nichtssagender Zeitvertreib.

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Eternal

Die Vampire von Clare Point
In den Armen des Vampirs
Die Geliebte des Vampirs




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