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Elder Races: Das Versprechen des Blutes

von Thea Harrison

Erscheinungsdatum: November 2013
Verlag: Egmont-Lyx
Ausgabe: Taschenbuch Klappbroschur, 450 Seiten
Preis: EUR 9.99


Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Preis/Leistung
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Mein Abschied von dieser Serie.

    

Trotz ihrer Schwangerschaft und Dragos‘ Bedenken

wagt sich Pia auf eine diplomatische Mission zum Herr der Elfen um die zerbrechliche Beziehung zwischen den Wyr und den Elfen zu kitten. Gemeinsam mit einigen Leibwächtern verreist sie eine Woche um Calondir zu treffen, während Dragos sich auf die Ausrichtung der großen Kämpfe konzentriert, die dazu dienen sollen, neue Wächter zu rekrutieren. Nach dem Weggang von seinem engsten Vertrauten Rune fehlt Dragos der Kopf seiner treuen Gefährten.

Pias Reise verläuft jedoch leider nicht so ungefährlich und problemlos wie gehofft und sie gerät im magischen Wald der Elfen in große Gefahr. Wild vor Angst kommt ihr Dragos zu Hilfe und stürzt damit mitten in einen Krieg…

Für mich ist mit diesem Teil

die Elder Races Serie von Thea Harrison zu Ende. Ich bin leider sehr enttäuscht und habe es fast nicht geschafft, diesen Teil fertig zu lesen.
Das Versprechen des Blutes handelt von Pias wagemutiger Mission und parallel von den Kampf-Spielen um die Wyr-Wächter Nachfolger. Beide Handlungsstränge vermischen sich rasch und vergessen sind die Wächterspiele.

Doch wie kann es sein, dass mir dieser Roman so überhaupt nicht gefallen hat? Immerhin hat die Serie mit einem großartigen Feuerwerk angefangen, das mich voller Begeisterung nach „MEHR“ hat rufen lassen…
Wie es sich auch bereits in den vorherigen Teilen angekündigt hat, scheint Thea Harrison nichts mehr Neues einzufallen. Die Story ist zäh, fantasielos und bis zum Bersten voll mit „Fluff“. Ich benutze hier mal das englische Wort für „sinnloses romantisches Geschwafel“. Man kann das Buch sozusagen als Lobeshymne and Pia und Dragos sehen, als eine Art „Fanservice“ ohne Substanz und Tiefe. Es gibt unzählige banale, ersetzbare Dialoge zwischen Nebenfiguren und ein paar ganz nette Szenen zwischen Pia und Dragos – die aber in puncto Erotik und Sinnlichkeit im Leben nicht an den ersten Teil der Serie heranreichen!

Natürlich sind die beiden Protagonisten immer noch ein tolles Paar und obwohl sie ihn deutlich weichgespült hat, schimmert immer noch etwas von der Arroganz und dominanten Art durch. Den ganzen Part mit dem ungeborenen „Peanut“, der bereits eine magische Stimme und sozusagen schon eine Meinung hat, hätte man schöner gestalten können. Für mich war das hochemotionalisiert und gekünstelt. Als ich das Buch zu Ende gelesen hatte, fühlte es sich jedenfalls so an, als wäre Dragos und Pias Beziehung in keinster Weise weitergekommen oder gereift, die ganze Eierei hat sozusagen gar nichts gebracht.

Genauso ging es mir auch mit dem elendigen internen Feenkrieg, der bar jeder Sinnhaftigkeit war und einfach dazu herhalten musste, eine Hintergrundstory für Dragos-Pia Fluff zu bieten. Als dann auch noch die „Gottesmaschine“ zum Einsatz kam, die die Welt zerstören kann, hat sich mein Interesse komplett verabschiedet. Aus einer diplomatischen Mini-Mission eine Weltrettungsaktion zu machen ist dermaßen einfallslos, dass ich quasi schon wieder vergessen habe, um was es da eigentlich ging. Ist ja auch irgendwie wohl egal, denn wenn man Rezensionen zu diesem Titel liest, geht es ohnehin meistens darum, wie SÜÜÜÜÜSSS doch Pia und Dragos sind (nicht zu vergessen das Baby!)

Sorry liebe Frau Harrison, aber das reicht mir nicht (mehr). Mal wieder stürzt mich dieser Titel in eine Romantasy-Sinnkrise und bringt mich zu der Frage „Bin ich zu alt für so was? Bin ich übersättigt mit Romantasy?“

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Elder Races

Gebieter des Sturms
Im Bann des Drachen
Der Kuss des Greifen
Das Feuer des Dämon
Das Versprechen des Blutes




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Cerise, Schweinfurt, 09. März 2014, 20:06