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Darkyn: Am Ende der Dunkelheit

von Lynn Viehl

Erscheinungsdatum: März 2013
Verlag: Egmont-lyx
Ausgabe: 376 Seiten, Taschenbuchformat
Preis: EUR 9.99


Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Preis/Leistung
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Tolles Finale!

    

Die FBI Agentin Chris Renshaw verfolgt seit

dem Tod ihres Partners ehrgeizig ein einziges Ziel: sie will den raffinierten Dieb fassen, der seit Jahrzehnten wertvolle Kunstgegenstände raubt. Was sie nicht weiß, ist dass sie es mit Robin Hood selbst zu tun hat, der Darkyn-Lord nutzt sein Talent, Menschen zu beeinflussen, um sich in den Besitz der Exponate zu bringen. In Wirklichkeit ist er auf der Suche nach einem einzigen alten Relikt: dem Stundenbuch der Jungfrau. Das FBI ist ihm auf den Fersen und Chris versucht als Einsatzleiterin, dem Dieb eine Falle zu stellen, in dem sie das Buch in einer Galerie ausstellen. Doch nicht nur Robin ist hinter dem wertvollen Artefakt her, auch sein ewiger Feind Guy de Guisborne (Sheriff von Nottingham) interessiert sich dafür.

Vorher jedoch treffen Chris und Robin in einer Bar aufeinander und beide fühlen die große Anziehungskraft, die zwischen ihnen herrscht. Chris folgt dem verführerischen Mann in sein Appartment und verbringt eine Nacht mit ihm, doch früh am Morgen macht sie sich auf und davon. Der Frauenheld Robin ist verwirrt und verärgert: noch nie hat ihn eine Frau sitzen lassen!

Zur Zeit bin ich wirklich im Darkyn-Rausch

, am liebsten würde ich direkt mit der Kyndred Reihe weiterlesen.
Am Ende der Dunkelheit ist weniger der Abschluss der Serie als ein vorläufiges Ende eines Zyklus innerhalb des Darkyn-Kosmos. Mittlerweile sind einige Handlungsstränge zusammengelaufen und wie immer haben auch Alexandra und Cyprien ihren Anteil in diesem Roman. Lynn Viehl legt viel Wert darauf, ihre Geschichte als Einheit abzurunden und bietet hier eine interessante und unheimlich spannende Auflösung des Herkunfts- und Heilungsrätsels der Darkyn. Nebenbei gibt es eine wunderbare Romanze zwischen der toughen und eigensinnigen FBI Agentin Chris und dem charmanten Robin von Locksley. Der geschichtliche Hintergrund und Robins Identität als DER Robin Hood hatte mir bereits im vorherigen Band leichtes Schmunzeln abgerungen und ich hatte Bedenken, ob ich ihn überhaupt ernst nehmen kann. Aber die Autorin schafft es, die Legende um ihn, Lady Marian und Nottingham so geschickt in das moderne Setting zu packen, dass daraus ein mitreißendes Abenteuer wird.

Robin fand ich unwiderstehlich und sexy, in einigen heißen Liebesszenen stellt Lynn Viehl unter Beweis, dass sie abwechslungsreich und originell schreiben kann. Häufige Szenenwechsel und bewusste Auslassungen erhöhen das Tempo und ich komme auch größtenteils mit den Eigenheiten ihres Stils zurecht, wie zum Beispiel manche exzessiven Fachsimpeleien, sei es im medizinischen oder wissenschaftlichen Bereich oder explizite Gewaltdarstellungen. Es gibt etwas an diesen Büchern, das unglaublich fesselnd ist und den Leser sehr mit dem Schicksal der Protagonisten verbindet. Dennoch, und das ist jetzt auf die gesamte Serie bezogen, treffen sie nicht ganz genau meinen Nerv. Ich kann ganz schlecht beschreiben, woran das liegt, dass sie nur maximal "Gut" bekommen, aber ich glaube, irgend etwas fehlt mir noch. Es gibt eine Art, wie zum Beispiel J. R. Ward und Nalini Singh Emotionen transportieren, die ist so unterschwellig und archaisch (vielleicht auch trivial) und dennoch so schwer nachzuahmen. Nicht, dass ich immer nur Kopien von ihnen lesen möchte, aber wenn ich mit der Darkyn-Reihe vergleiche, gibt es da durchaus Sympathie-Unterschiede. Dragos von Thea Harrison wird mir immer näher sein als Michael Cyprien - und das ist nur ein Beispiel.

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Darkyn

Versuchung des Zwielichts
Im Bann der Träume
Dunkle Erinnerung
Blindes Verlangen
Für die Ewigkeit
Ruf der Schatten
Am Ende der Dunkelheit




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