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Dark Swan Sturmtochter

von Richelle Mead

Erscheinungsdatum: Mai 2010
Verlag: Egmont-Lyx
Ausgabe: 370 Seiten, Taschenbuchformat (Großformat)
Preis: EUR 12,95
ISBN: 9783802582110


Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Preis/Leistung
** *** *** ** * * ***

Fantasievolle, temporeiche Urban Fantasy mit prickelnder Erotik und einer sympathischen Heldin. Lesen!



Seit sie von

ihrem Stiefvater zur Schamanin ausgebildet wurde, widmet Eugenie Markham, genannt Odile Dark Swan, ihr Leben der Bekämpfung von Wesen aus der Anderswelt. Sie bannt Feen, Elementare, Geister und andere, die in die Welt der Menschen gelangen und dort Unheil anrichten. Eines Tages erhält sie den gefährlichen Auftrag, das junge Mädchen Jasmine aus der Anderswelt zu retten. Das Mädchen wurde von Aeson, einem König der Feen, genannt Feine, entführt und als Sklavin gehalten. Obwohl es äußerst riskant ist, körperlich und nicht nur geistig die Welten zu wechseln, nimmt Eugenie den Auftrag an.

Zuvor begegnet sie jedoch dem äußerst attraktiven und anziehenden Kiyo, der ihre Überzeugung, von Männern nichts wissen zu wollen, mächtig ins Schwanken bringt. Noch während Eugenie ihre Rettungsaktion plant, geraten die Dinge komplett außer Kontrolle: jeder in der Anderswelt scheint auf einmal ihren wahren Namen zu kennen, die Mordanschläge auf sie häufen sich und es gibt eine seltsame Prophezeihung, in der Eugenie eine tragende Rolle bei der Machtübernahme der Feinen über die Menschenwelt spielen soll. Ist Eugenie in Wirklichkeit mehr als sie dachte?

Dark Swan Sturmtochter

hat all meine Erwartungen nicht nur voll erfüllt sondern auch zum großen Teil übertroffen. Dieser erste Teil der Serie von Richelle Mead bietet alles, was man für einen guten Urban Fantasy Roman braucht: glaubhafte, authentische Charaktere mit Charme, Individualität und einer klischeefreien Handlungsweise, eine packende, wendungsreiche Story, viele, fantasievoll beschriebene paranormale Elemente, eine prickelnde Lovestory, toll beschriebene Kampfszenen und nicht zuletzt eine Prise feinen, mal zynischen, mal flapsigen Humor. Eugenie ist eine sympathische 26-Jährige, die im Laufe der Geschichte die Wahrheit über ihre eigene Herkunft und ihre mächtigen versteckten Fähigkeiten herausfindet. Sie ist perfekt eingebettet in eine interessante Umwelt, in der ihre Familie eine Rolle spielt, ihre romantischen Beziehungen, ihre Gefühle und Ängste. Durch die Ich-Perspektive kann Richelle Mead ganz nah an ihre Heldin rücken und den Leser alles aus nächster Nähe erleben lassen. Selten habe ich mich so gut mit einer Hauptfigur identifizieren können wie mit Eugenie Markham. Sie ist mutig, eigenwillig, manchmal trotzig, aber dennoch hilfsbereit, loyal, gefühlvoll, leidenschaftlich und wandelbar. Ihre Interaktion mit sämtlichen Nebenfiguren - deren es unzählige gibt - ist durchweg abwechslungsreich, treffend und nachvollziehbar. Die Dialoge sind wunderbar stimmig und stimulieren die Handlung auf angenehme Weise. Schon bald ist man fasziniert von all den wunderbaren, unfassbaren Dingen, die auf Eugenie einstürzen und der Autorin gelingt es gut, die Nebenfiguren undurchschaubar und geheimnisvoll zu lassen. Viele Spannungselemente sind perfekt gesetzt und es kommt zu einigen tollen Überraschungen. Vorblättern ist nicht empfehlenswert!

Sprachlich ist der Roman auf einem guten, ausgereiften Niveau mit angenehm flüssigem Stil, treffenden Beschreibungen und einer guten Mischung aus flotten Dialogen und interessanten Beschreibungen. Die Liebesszenen sind prickelnd, außergewöhnlich und absolut nicht stereotyp. Richelle Mead hat ein Händchen für erotische Situationen, man darf sich allerdings nicht daran stören, wenn die Hauptfigur nicht nur auf einen Partner fixiert ist. Eugenie gerät ziemlich in einen erotischen Strudel, in dem ständig Reize auf sie einströmen und nicht immer kann sie widerstehen. Die Romantik kommt aber trotzdem zum Zuge und auch ich als Fan von ganz klassischen Konstellationen war am Ende zufrieden.

Vom Aufbau und Inhalt hat mich Dark Swan ziemlich an Seanan McGuires October Daye erinnert, welches auch in der Welt der Feen spielt. Man muss sich im Klaren darüber sein: bei Eugenie Markham gibt es keine Vampire und keine Werwölfe. Vielmehr wird hier in einer Parallelwelt eine Art klassisches Fantasy-Szenario erstellt, das sich stellenweise mit der Menschenwelt vermischt. Elemente aus der keltischen Mythologie werden geschickt mit eingearbeitet. Auch wenn das alles etwas verwirrend klingt, ist es sehr glaubwürdig dargestellt und hat mir neben all den Vampir- und Werwolfgeschichten, die ich lese, sehr gut gefallen. Ich war bereits von Richelle Meads Succubus Reihe um Georgina Kincaid begeistert und werde garantiert die folgenden Teile von Dark Swan lesen.

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