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Dark: Dunkle Symphonie der Liebe

von Christine Feehan

Erscheinungsdatum: Dezember 2007
Verlag: Luebbe
Ausgabe: 478 Seiten, Taschenbuch
Preis: EUR 6.95


Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Preis/Leistung
2101010

Schwache Story, flache Charakter und viel zu viel Lärm um nichts

    

Als Byron auf seinem nächtlichen Streifzug zum ersten Mal Antoniettas

Klavierspiel hört, ist er fasziniert. Sie bewirkt, dass er sich dem Licht näher fühlt und von der Dunkelheit verschont bleibt, die droht, ihn zum Vampir zu verwandeln. Anfangs bleibt Byron stiller Beobachter, doch als Antonietta und ihr Großvater in Lebensgefahr geraten muss er eingreifen. Ein Mörder terrorisiert die Familie und wütet scheinbar ohne Motiv unter den Bewohnern des großen, herrschaftlichen Anwesens. Eine gefährliche Suche beginnt, während derer sich Byron und Antonietta näher kommen. Doch Antonietta lässt sich nicht leicht von Byrons Charme bezwingen, sie ist eine erwachsene und sehr selbständige Frau, die gut mit ihrer Behinderung zurecht kommt. Byron muss sie überzeugen, dass sie ein Leben mit ihm vielleicht sogar heilen könnte.

Dunkle Symphonie der Liebe ist meiner Ansicht nach der bisher

schwächste Band der Serie. Die Autorin distanziert sich während der Story teilweise so sehr von den Hauptpersonen, dass man eher glaubt, einen schlecht geschriebenen Krimi vor sich zu haben. Byron fällt ziemlich aus dem typischen Bild des Karpathianers raus: er ist künstlerisch begabt und fast schüchtern (!). Jeder Feehan-Anhänger wird allein schon aus Verblüffung weiterlesen. Und die nächste Überraschung: die weibliche Hauptperson ist dominanter als Byron! Antonietta ist eine ehrgeizige und eigensinnige Person, zudem recht schlau und einzelgängerisch. Byron beißt sich an ihr anfangs die Zähne aus (was für ein Wortspiel...), bis ihr selbst irgendwann auffällt, dass sie tierisch scharf auf ihn ist. Dann nötigt sie ihn fast, zu ihr ins Bett zu kommen, was ihm dann auch wieder nicht so passt. Ein fahriges Hin und Her also und drumherum werden still und leise Leute ermordet. Es ist ein so typischer "Der Gärtner ist immer der Mörder"-Fall, dass ich auf Details überhaupt keine Lust hatte und sämtliche Seiten darüber übersprungen habe. Mit 478 Seiten ist das Buch recht dick, und leider gibt es unzählige sinnlose Gespräche mit allen möglichen schrulligen Familienmitgliedern über den Fall. Da plätschert es so vor sich hin bis auf einmal alles zu Ende ist. Sowohl der Kriminalfall als auch das Katz- und Mausspiel zwischen Byron und Antonietta. Da schlägt Friede-Freude-Eierkuchen wie aus heiterem Himmel ein und man fragt sich, ob da irgendwo Gehirnwäsche dabei war. Bei den anderen Büchern gibt es zwar auch immer ein Happy End, doch hier merkt man richtig, dass C. Feehan wohl ab einem gewissen Punkt keine Lust mehr hatte oder die genehmigte Seitenzahl erreicht war. Überhaupt sieht ihr dieser Roman wenig ähnlich, ich vermute, dass sie aufgrund von Leserbriefen oder Beschwerden von Seiten des Verlages in die Verlegenheit gekommen ist, ein wenig von dem bewährten Muster abzuweichen. Vielleicht gab es ja auch ein paar Feministinnen, denen die Rollenverteilung nicht bekommen ist... Jedenfalls hoffe ich, dass die folgenden Bände wieder nach alt bewährter Manier aufgebaut sind, sonst war das das letzte Buch der Reihe, das ich gekauft habe.

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Dark

Mein dunkler Prinz
Dunkle Macht des Herzens
Der Fürst der Nacht
Magie des Verlangns
Dunkle Sehnsucht des Verlangens
Gefährlicher Verführer
Dunkles Begehren
Dunkler Rausch der Sinne
Dunkle Symphonie der Liebe
Dunkles Spiel der Leidenschaft
Dunkler Ruf des Schicksals
Verführer der Nacht
Schatten der Versuchung
Dunkles Fest der Leidenschaft
Gefangene deiner Dunkelheit




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