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Dark: Der Fürst der Nacht

von Christine Feehan

Erscheinungsdatum: März 2005
Verlag: Luebbe
Ausgabe: 455 Seiten, Taschenbuch
Preis: EUR 6.95


Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Preis/Leistung
3120011

Empfehlenswert, aber nicht direkt nach Mein dunkler Prinz lesen, das wirkt enttäuschend.

    

Nach dem Tod ihrer Eltern übernimmt Alexandria die volle Fürsorge

für ihren kleinen Bruder Joshua. Eines Abends nimmt sie ihn mit zu einem geschäftlichen Essen, während dessen auf einmal eine seltsame Stimme nach ihr ruft. Alexandria spürt die Gefahr, aber es ist schon zu spät: Joshua wurde verschleppt. Als sie ihn retten will, taucht auf einmal ein Vampir auf, der beide als seine Beute will. Im letzten Moment jedoch werden sie von Aidan gefunden und er vernichtet den Vampir. Durch einen Irrtum nimmt Aidan von Alexandrias Blut und spürt, dass sie etwas Besonderes für ihn ist. Fortan soll sie unter seinem Schutz stehen. Er nimmt sie und Joshua mit zu sich nach Hause und versucht, eine Bindung mit beiden aufzubauen. Doch Alexandria will nichts vom Leben einer karpathianischen Gefährtin wissen.

Fürst der Nacht ist im ganz klassischen Feehan Stil

gehalten. Schön romantisch, viele lange Mono- und Dialoge und stimmungsvolle Beschreibungen. Die Charaktere sind stereotypisch und entsprechen klassischem Rollenverhalten. Aidan ist ein faszinierender, mächtiger und natürlich unwiderstehlicher Mann, der weiß was er will. Alexandria ist eine selbstbewusste, verantwortungsvolle und aufopfernde Frau, die im Grunde ihres Wesens nach einem Beschützer sucht. Vorrangig wird in dem Buch die Annäherung der beiden Protagonisten beschrieben, in allen Einzelheiten, wie er sie langsam einwickelt, wie sie sich wehrt etc. Sehr schön zu lesen, auch wenn man weiß, wie es endet. Das einzige, was mich recht stark an Fürst der Nacht gestört hat, ist die Person Joshua. Nichts gegen Kinder, aber dieses Element nervt in einer Romanze. Ständig muss sich um dieses Kind gekümmert werden, das am Rockzipfel von allen möglichen Leuten hängt. Ständig muss Alexandria ihn als Vorwand nehmen, oder gerät wegen ihm in Gewissenskonflikte. Aidan versucht auch, über Joshua an Alexandria ranzukommen und irgendwie ist dieses Kind mehr Werkzeug und Seitenfüller als sonst etwas. Daher hat das Buch meines Erachtens auch einige Längen, die auch nicht durch das obligatorische Auftauchen eines bösen Vampirs kompensiert werden. Wenn C. Feehan erst einmal einsehen würde, dass Nebenhandlungen eben nicht ihr Ding sind, dann würde das die Qualität ihrer Bücher steigern. Denn fünfzig Seiten darauf zu verschwenden, einen Kampf mit einem lächerlichen Vampir zu beschreiben, der am Ende eh von dem übermächtigen, arroganten Karpathianer pulverisiert wird, nenne ich schlicht und ergreifend Platzschinderei. So kann man in diesem Buch (und in jedem anderen von Feehan) eigentlich nicht von Spannung sprechen, eher von freudiger Erwartung auf das vorhergesehene Happy End.

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Dark

Mein dunkler Prinz
Dunkle Macht des Herzens
Der Fürst der Nacht
Magie des Verlangns
Dunkle Sehnsucht des Verlangens
Gefährlicher Verführer
Dunkles Begehren
Dunkler Rausch der Sinne
Dunkle Symphonie der Liebe
Dunkles Spiel der Leidenschaft
Dunkler Ruf des Schicksals
Verführer der Nacht
Schatten der Versuchung
Dunkles Fest der Leidenschaft
Gefangene deiner Dunkelheit




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