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Immortals after Dark: Kuss der Finsternis

von Kresley Cole

Erscheinungsdatum: April 2009
Verlag: Egmont-lyx
Ausgabe: Taschenbuch, 400 Seiten
Preis: EUR 9.95


Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Preis/Leistung
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Unterhaltsamer und turbulenter Fantasy Mix, stark Erotik-lastig.

    

Kaderins Lieblingsbeschäftigung ist die Jagd nach Vampiren.

Als sie jedoch in einem abgelegenen Dorf in Estland den Vampir Sebastian Wroth aufspürt, gerät die Situation völlig außer Kontrolle. Sie kann ihn nicht töten und ist im Gegenteil von seinem Aussehen und seinen Worten unweigerlich fasziniert. Auch Sebastian spürt eine nie gekannte Verbundenheit und ist überwältigt, als in Kaderins Gegenwart sein totes Herz wieder zu schlagen beginnt. Es ist ihm klar, dass sie seine wahre Gefährtin sein muss. Kaderin ist erst schockiert, als ihre Gefühle mit einem Schlag wiederkommen, dann erliegt sie dem Verlangen, das sie zu Sebastian drängt. Sie kommen sich näher, doch kurz darauf erwacht Kaderin wie aus einer Trance und flieht. Sebastian folgt ihr sofort, doch Kaderin verwischt ihre Spur. Sie muss sich auf den bevorstehenden Wettkampf vorbereiten, der von einer Göttin ausgeschrieben wird. Auf der Jagd nach wertvollen Artefakten kann man Punkte sammeln und als Preis winkt ein mythischer Schatz. Als Kaderin den geheimen Ort der Austragung aufsucht, ist sie überrascht, dort Sebastian anzutreffen: er hat sich zu ihr transloziert. Als Kaderin ihn jedoch eiskalt abweist, ergreift er prompt seine Chance und schreibt sich für den Wettkampf ein. Er will Kaderin helfen, den Schatz, Thranes Zeitreiseschlüssel, zu erlangen, damit sie ihre Schwestern zurückholen kann. Doch Kaderin flüchtet erneut, wohl wissend, dass ein Vampir, der seine Braut gefunden hat, niemals aufgeben wird.

Kuss der Finsternis ist genau wie der Vorgängerband ein Feuerwerk

bestehend aus Abenteuer, Action, Erotik, Romantik und Humor. Der locker, teil leicht flapsige Schreibstil wird beibehalten und ständig muss die Brücke zwischen dem Altertum und der Moderne geschlagen werden. Viel Situationskomik kommt aus den schrägen Momenten, wo eine jahrtausendealte, mythische Figur mit einer Spielekonsole spielt...Für meinen Geschmack teils etwas zu freakig und überdreht. An sich ist der Roman aber wieder sehr schnell und flüssig zu lesen und bietet eine Romanze mit allem was dazugehört: Sex, Streit, Intrigen, Geheimnisse, Verbote, gequälte Helden, dunkle Vergangenheiten und so weiter. Kresley Cole schöpft gerne aus dem Vollen. Keine ihrer Figuren ist auch nur annähernd normal, alle sind schillernde, Paranormale Kreaturen, die auch nervige Eigenarten haben können. Angenehm ist, dass nicht so ein schwülstiger Perfektionismus herrscht wie z. B. bei C. Feehan. Bei Kresley Cole haben auch die Hauptcharaktere Fehler und tun nicht immer das richtige. Auch die ultimative Liebe auf den ersten Blick wird nicht so vergöttert, Kaderin und Sebastian haben anfangs eine rein sexuelle Basis. Doch auch wenn sich die Story locker liest und man trotz vorhersehbarem Ende über die eine oder andere Überraschung stolpert, finde ich nach dem zweiten Band die Serie immer noch "too much". Es ist so was von vollgestopft mit allem, was der Unterhaltungsmarkt für Paranormale Liebesromane hergibt, dass man sich schlecht auf das Wesentliche konzentrieren kann. Dieser ganze Wettkampf um die Welt um den Schatz zu finden ist eine kaum beachtete Nebenaufgabe, die aber viel mehr hergegeben hätte. Dann gibt es ein paar Andeutungen um den Leser zu teasen für weitere Stories (Bowen, Myst und Nikolai, Regin etc.) und ansonsten kann man erst nach 400 Seiten wieder Atem holen. Um alles, was die Autorin in ihren Büchern anschneidet, ordentlich zu präsentieren, müsste sie dreimal so viele Seiten füllen. Mit der wohl strukturierten Arbeit von Kim Harrison oder Patricia Briggs kann sich das einfach nicht vergleichen. Wirklich zufrieden kann man allerdings mit den Sexszenen sein. Die sind heiß, gut gestreut und abwechslungsreich. Sebastian und Kaderin sind eine explosive Mischung und es macht Spaß, das Katz und Maus-Spiel zu verfolgen. Bleibt noch zu sagen, dass das Cover und die Aufmachung echt gelungen sind - nur bei der Übersetzung des Titels greift der Verlag meiner Meinung nach auf beliebte Standards zurück, die bereits gut Geld eingebracht haben. No rest for the wicked hätte ich kaum mit Kuss der Finsternis übersetzt.

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Immortals after Dark

Nacht des Begehrens
Kuss der Finsternis
Versuchung des Blutes
Tanz des Verlangens
Verführung der Schatten
Zauber der Leidenschaft
Eiskalte Berührung
Flammen der Begierde
Sehnsucht der Dunkelheit
Versprechen der Ewigkeit

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