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Midnight Breed: Geschöpf der Finsternis

von Lara Adrian

Erscheinungsdatum: April 2008
Verlag: Egmont-Lyx
Ausgabe: 416 Seiten, Taschenbuchformat
Preis: EUR 9.95


Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Preis/Leistung
1212002

Etwas schwächerer Teil der Serie

    

Eines Abends, als die verbitterte Elise Chase

mal wieder alleine auf der Straße Jagd auf Rogues macht, gerät sie in eine gefährliche und ausweglose Situation. Überraschend bekommt sie Hilfe von Tegan, der zufällig in der Nähe ist. Er erfährt, dass sich Elise nach dem Tod ihres Sohnes durch die Droge Crimson völlig zurückgezogen hat um die Monster zu jagen. Sie trinkt auch kein Blut mehr, was bewirkt, dass sie immer schwächer wird. Tegan ist zwar besorgt um Elise, doch wirklich kümmern will er sich nicht um sie. Er will vielmehr seine Ruhe haben und sich nur der Rogue-Jagd widmen. Seine Gefährtin war vor Jahrhunderten gestorben und Tegan ist nicht bereit, sich wieder auf eine Frau einzulassen.

Doch wie es das Schicksal will, geht ihm die schöne und mutige Elise nicht mehr aus dem Kopf und er beginnt, sich in sie zu verlieben. Als sich die Ereignisse überschlagen und herauskommt, dass Lucans Bruder Malek zu den Rogues übergelaufen ist, kommt es zu einem blutigen Endkampf.

Hier haben wir meiner Ansicht nach den bisher schwächsten

Teil der Serie. Das liegt zum großen Teil an den störrischen Hauptcharakteren. Nichts gegen ein bisschen Abstand zu Beginn der Liebesgeschichte, und wehren darf sich auch jeder gegen das Unvermeidliche. Doch Tegan ist in seinem Verhalten nicht sehr konsequent. In den ersten beiden Bänden wird er als "unknackbare Nuss" präsentiert und hier ist er dann auf einmal (nach über der Hälfte des Buches immerhin) hin und weg von Elise. Genauso ist es mit Elise, erst will sie von Tegan überhaupt nichts wissen und wirkt trotz ihres Kampfeswillens irgendwie fahrig und desorientiert.

Sie hat einen seltsamen und scheinheiligen Touch, der mir überhaupt nicht gefallen hat. So plänkelt das Ganze viele viele Seiten vor sich hin und keiner kann ehrlich sein. Tegan ist zu Beginn sehr verschlossen, fast grob, was sich dann ohne große Motivation ändert. All die Hürden, die die Autorin zu Beginn geschaffen hat, wie z. B. seine unvergessliche tote Gefährtin, werden später blass und nichtig. Die Nebenhandlung reist einem auch nicht richtig vom Hocker. Auf einmal hören wir etwas aus Lucans Vergangenheit und ausgerechnet mit den Rogues hat sich der mächtige Malek verbündet. Warum und wie weiß man nicht. Das wird man auch nie mehr erfahren, denn der Gute stirbt am Ende einfach mal so.

Trotzdem ist das Buch recht annehmbar und flüssig zu lesen, wenn man nicht ständig als Vergleich Lucan und Dante im Kopf hat.

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Midnight Breed

Geliebte der Nacht
Gefangene des Blutes
Geschöpf der Finsternis
Gebieterin der Dunkelheit
Gefährtin der Schatten
Gesandte des Zwielichts
Gezeichnete des Schicksals
Geweihte des Todes
Gejagte der Dämmerung
Erwählte der Ewigkeit

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