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Midnight Breed: Erwählte der Ewigkeit

von Lara Adrian

Erscheinungsdatum: August 2012
Verlag: Egmont-Lyx
Ausgabe: 400 Seiten, Taschenbuchformat
Preis: EUR 9.99


Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Preis/Leistung
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Ein typischer Lara Adrian voller Emotionen und Drama.

    

Schon lange ringt Sterling Chase mit der Blutgier

, mit seinem persönlichen Untergang. Vom Vampirorden mehr oder weniger verstoßen, opfert er seine Freiheit, um Lucan und die Anderen vor dem ultimativen Angriff durch Dragos zu retten.

Im Gefängnis begegnet er einer jungen Frau, der Assistentin eines politisch erfolgreichen Senators. Von Anfang an ist Chase von Tavia fasziniert, vor allem, da seine geistigen Kräfte bei ihr anscheinend nicht funktionieren. Als er in einem Schussgefecht flüchtet, zieht er Tavia mit in sein Schicksal hinein. Sie weiß noch nicht, dass er sie vor Dragos' Lakaien gerettet hat, doch beide wissen sie nicht, dass Tavia alles andere ist, als ein normaler Mensch.

Alle, die regelmäßig Lara Adrians Vampirromane lesen,

wissen, dass sie eine Mischung aus Action, Erotik und Fantasy bekommen. Genau das bietet Erwählte der Ewigkeit, dieses Mal mit Chase und Tavia in den Hauptrollen.

Chase ist (wie so manch anderer vor ihm) ein knurriger, selbstzerstörerischer - und verdammt attraktiver - Bastard, dessen sexuelle Potenz wie immer unaussprechlich ist. Ich mochte seine wilde, unbeherrschte Art und die Zweifel an seiner eigenen Integrität. Natürlich war er vom ersten Augenblick an Tavia verfallen, doch er hat sich wacker am Leugnen versucht.
Tavia fand ich recht mutig, mit logischem Denkvermögen ausgestattet und angenehm zickenfrei. Leider gibt es meiner Ansicht nach zu wenige Szenen zwischen den beiden, und erst recht zu wenig Liebesszenen. Alles ist irgendwie gehetzt und zwischen Tür und Angel, inmitten des großen Endkampfes und überlagert von anderen Schauplätzen. Wir treffen die anderen Krieger wieder, bekommen kurze Episoden von Lucan und Gabrielle, Hunter, Brock etc. mit. All das kreiiert Nebenhandlung, seitenfüllende Dialoge und - für mich - ein wenig Langeweile. Auch wenn alles auf den mächtigen Showdown hinausläuft habe ich wenig Sinn für Szenen gehabt wie diejenige, in der alle zusammen in dem provisorischen Hauptquartier den Weihnachtsbaum schmücken. Hier ist Lara Adrians ultimative Fähigkeit zum Schreiben von Pathos und Drama nicht so optimal, denn sie kann lebensbedrohliche, atemberaubende Emotionen schaffen und im gleichen Atemzug triefenden Kitsch.

Achtung Spoiler: Wenn man dann am Ende des Buches angekommen ist, realisiert man eventuell, dass dies auch das Ende der Reihe sein könnte. Der Tod des großen Gegenspielers bedeutet das doch oder?

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Midnight Breed

Geliebte der Nacht
Gefangene des Blutes
Geschöpf der Finsternis
Gebieterin der Dunkelheit
Gefährtin der Schatten
Gesandte des Zwielichts
Gezeichnete des Schicksals
Geweihte des Todes
Gejagte der Dämmerung
Erwählte der Ewigkeit




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