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Black Dagger: Vampirherz

von J.R. Ward

Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Verlag: Heyne
Ausgabe: 350 Seiten, Taschenbuchformat (Teil 2)
Preis: EUR 7.95


Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Preis/Leistung
2332002

Packender Liebesroman voll knisternder Erotik und dunkler Spannung.

    

Butch ist ruhelos und unglücklich.

Sein Leben bei den Black Dagger ist zwar luxuriös, doch richtig dazu gehörig fühlt er sich auch nicht als Mensch. Er zieht durch die Clubs und trinkt zuviel, auch um Marissa zu vergessen, von der er glaubt, sie hätte kein Interesse an ihm. Gleichzeitig wird Marissa bewusst, dass ihr Leben nicht mehr viel wert ist. Von der Adelsgemeinschaft verstoßen, fällt sie auch bei ihrem strengen Bruder in Ungnade, da sie nicht nach seinen Vorgaben leben will. So kommt Marisse zu der Black Dagger Gemeinschaft, wo sie auch freundlich aufgenommen wird.

Butch zieht unterdessen um die Häuser und wird von Lessern angefallen und entführt. Omega hat einen hinterhältigen Plan: Sie/Er will Butch infiltrieren und somit das Versteck der Bruderschaft aufdecken. Omega schafft es auch, Butch ein verseuchtes Teil zu implantieren und sein Gedächtnis zu löschen. Vishous findet seinen Freund in halbtotem Zustand und bringt ihn zurück, auch wenn Butch irgendwie weiß, dass er ab sofort etwas Gefährliches in sich trägt. Auf der Krankenstation kommt es zum Treffen mit Marissa und beide können sich aussprechen. Auch wenn Butch Angst hat, Marissa zu gefährden, kann er ihrer Anziehungskraft nicht widerstehen, er liebt sie immer noch. Doch das Böse in ihm schwelt und er weist letztendlich Marissa von sich um sie zu schützen. Zusammen mit seinem Kumpel Vishous nimmt er sich vor, einen Weg zu finden, seine "Verseuchung" aufzuheben und die Urheber zu bestrafen. Parallel scheint es noch einen anderen Weg zu geben, Butch und gleichzeitig seine Beziehung zu Marissa zu retten. Vishous glaubt, dass es in Butchs Ahnengeschichte Vampire gegeben haben muss. Kann Butch tatsächlich als Vampir zu der Bruderschaft der Black Dagger kommen?

Es ist wirklich sehr bemerkenswert, wie J.R. Ward durchweg das gleiche Niveau

in ihren Büchern bietet. Menschenkind ist ein absolut fantastisches Buch mit tollen Charakteren und einer packenden Story. Man bekommt sozusagen, was man nach der Lektüre der vorigen Bände erwartet. Obwohl ich anfangs dachte, dass eine Geschichte mit Butch in der Hauptrolle nicht so toll wird, hat mich das Buch eines Besseren belehrt. Butch ist ein schwieriger Charakter mit problematischer Vergangenheit und vielen Selbstzweifeln.

Seine Zerrissenheit zwischen den Menschen und den Black Dagger ist überzeugend dargestellt und man kann sich gut in seine Lage hineinversetzen. Die Beziehung zu Marissa ist von Widrigkeiten geprägt aber dennoch intensiv und außergewöhnlich. Es wird genau beschrieben wie sehr Butch Marissa will und wie sehr ihn gleichzeitig seine Zweifel übermannen. Man kann richtig mitfiebern und es ist unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen. Die Nebenhandlung mit den Lesser ist dieses Mal gut eingeflochten und die Szenenwechsel sind nicht so unangenehm wie bei einigen Vorgängern. Zum ersten Mal verbindet sich alles: Menschen, Vampire und Lesser, dadurch, dass Butch von Omega gezeichnet wird. Die Liebesszenen sind gut platziert und recht explizit, aber ohne billig zu wirken.

Es knistert richtig, wenn Marissa und Butch sich näher kommen und man wünscht sich als Leser nichts mehr, als dass die beiden endlich zueinander finden können. Natürlich gibt es auch wieder Einlagen mit allen anderen Brüdern und der Wiedererkennungseffekt macht einfach Spaß. Da hat man das Gefühl, dazuzugehören, wenn Zhadist Bella durch die Halle jagt um dann über sie herzufallen. Trotzdem verliert J.R. Ward nie den Fokus auf die Hauptpersonen. Vor allem im zweiten Teil (hier im Buch Vampirherz) eröffnet sich dem Leser ein Feuerwerk an Spannung, Emotion und Action. Vampirherz ist das bisher beste Buch der Serie und ich konnte es absolut nicht aus der Hand legen. Wobei ich jetzt schon weiß, dass das nicht an Butch liegt, es liegt an Vishous. Und der ist mehr als faszinierend. Es bleibt zum Schluss nur noch zu sagen, dass es eine Unverschämtheit ist, dass Heyne das Original so willkürlich auf zwei Bücher verteilt hat.

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Blutopfer
Ewige Liebe
Bruderkrieg
Mondspur
Dunkles Erwachen
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Vampirherz
Seelenjäger
Todesfluch
Blutlinien
Vampirträume
Racheengel
Blinder König
Vampirseele
Mondschwur




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